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Der Saisonhöhepunkt lief nicht wie erhofft

Bild 1: Ole, Joel, Marco, Karin und Klaus; Bild 2: Ole beim Kugelstoßen; Bild 3: Joel vor dem 400m-Lauf

Da schaffen es mit Ole Herlemann (M15) und Joel Hinze (U20) gleich zwei Athleten der LG LippeSüd sich für den erlauchten Kreis der besten Mehrkämpfer Deutschlands zu qualifizieren, und dann liefen die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Auestadion von Wesel anders als geplant: Durch Verletzungen wurden beide um den Lohn ihrer Mühen gebracht!

Am ersten Tag des Neunkampfes vom 15-jährigen Ole Herlemann aus Wöbbel hatte sein Trainer Marco Müllers wenig auszusetzen: 100m in 11,96s - Weitsprung mit persönlicher Bestleistung von 6,11m - Kugelstoß 11,47m, das hätte besser sein können - Hochsprung 1,80m - die zweitbeste Höhe des gesamten Feldes. Das alles erbrachte im Zwischenstand den 6. Platz mit Kontakt nach oben.

Am zweiten Tag blieb Ole im Stabhochsprung mit 3,10m im Rahmen seiner Möglichkeiten,. ebenso im Diskuswurf mit 32,38m. Dabei begann allerdings seine Leiste zu zwicken. Zwar schaffte er den 80m-Hürdenlauf mit der zweitbesten Zeit des Feldes in 11,43s durchzustehen, doch blieb er dann mit schmerzverzerrtem Gesicht auf der Bahn liegen. Die DLV-Ärztin diagnostizierte eine Verletzung, die eine Fortsetzung des Wettkampfes unmöglich machte: Aus! Das ist umso bedauerlicher, als nach dem Hürdenlauf vielleicht noch eine Bronzemedaille im ersten Wettkampf auf nationaler Ebene, mindestens aber eine Platzierung unter den besten Sechs möglich gewesen wäre. Ole war untröstlich……

Für den 19-jährigen Joel Hinze aus Dörentrup, dem Schützling von Trainer Klaus Brand, begann der Zehnkampf U20 ebenfalls viel versprechend. 100m in seiner bisherigen zweitbesten Leistung in 11,78s und ein Weitsprung von 6,45m - nur 1cm fehlten an einer neuen Bestleistung - brachten ihn sogar unter die besten 8. Doch wie bei Ole brach auch bei der dritten Disziplin, dem Kugelstoß, eine alte Verletzung auf. Mehr als 11,55m war nicht drin. Mit Schmerzen übersprang er noch 1,83m (Platz 6 im gesamten Feld), und er quälte sich mit Schmerzen in 54,41m über die 400m als Schlusspunkt des ersten Tages. Nach gründlicher Regeneration war eine Fortsetzung am nächsten Tag möglich, und er gab nicht auf: 17,34s über 110m Hürden, 32,41m mit dem Diskus und 38,46m mit dem Speer aus 5 Schritten Anlauf ließen ihn im Rennen bleiben. Im Stabhochsprung gab es sogar noch eine persönliche Bestleistung mit 3,20m. Doch im abschließenden 1500m-Lauf wurden die Schmerzen zu groß. Zwei Runden vor dem Ziel musste Joel aufgeben. Mit dem Willen, nie aufzugeben, hatte er sich schließlich noch Platz 13 erkämpft. Damit wurde er bester NRW-Athlet dieser Klasse

Damit war für beide Jungen das Abenteuer Deutsche Meisterschaften nicht wie erhofft gelaufen. So groß die Enttäuschung auch war, beide freuten sich, diese Atmosphäre, sich mit den Besten Deutschlands messen zu können, mitgenommen zu haben. Im nächsten Jahr wollen beide natürlich wieder angreifen!

gez. Klaus Brand

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