Leichtathletik aus Leidenschaft
Stammvereine
Die Stabhochspringerinnen und -Springer der LG mit unserem Gast aus Bentheim
Márta Kemeny freute sich über 1,72m
Detmolder Stabis springen in die Ferien

Nach den Zeugnissen ging es für die Stabis auf den Detmolder Sportplatz zum Wettkampf. Viele Bestleistungen konnten erreicht werden, und auch eine Weltjahresbestleistung wurde von unserem Gast aus Bentheim aufgestellt. Der 84-Jährige Siegbert Gnoth sprang gemeinsam mit unseren Nachwuchstalenten in einem Wettkampf über 2,32 m.

Lale Luise Mesch (W13) steigerte erst ihre Bestleistung um 1 cm auf 2,82 m und meisterte auch die folgende Höhe von 2,92 m mit Bravour. Maximilian Weber (M14) war eigentlich schon am Jubeln, doch der Stab riss die 2,82 m hohe Latte leider noch herunter. Marla Pohlmann (W12) freute sich über eine neue Bestleistung von 2,22 m, und Leila ließ in derselben Altersklasse 2,42 m unter sich. Die Tagesbesthöhe erzielte Emma Singh mit 3,20 m, die sich anschließend an einem neuen westfälischen Rekord versuchte. In der W11 flog Lotta Gühne erstmalig über 2,02 m, während Melina Herbst und Merle Driedger 1,92m bzw. 1,82m auch neue Bestleistungen feierten.

Auch unsere Jüngsten zeigten hervorragende Leistungen. Die 9-jährige Márta Kemeny freute sich über eine neue Bestleistung von 1,72 m. Auch Milana Kriete (W9) strahlte nach ihrem Sprung über 1,62 m, und Talea Feimann (W9) absolvierte ebenso wie Lou Hackemack (W10) ihren ersten Stabhochsprungwettkampf. Für Talea gingen 1,32 m und für Lou 1,52 m in die Ergebnislisten ein.

  • Hier die weiteren LG-Ergebnisse:
  • – Adrian-Silas Mertens (M15): 2,92 m
  • – Marie Niemann (W13) 2,32m
  • – Wolf Kröger (M13) 2,32m
  • – Felix Heidberg (M15): 2,32 m
  • – Inola-Marie Fleischhauer (W12): 1,52 m
Auch beim Weitsprung wünscht man sich besseres Wetter - gute Stimmung ist trotzdem gegeben
Das Starterteam Heinz-Herrmann Welscher und Joel Braunert holen die 75m-Läuferinnen unter Regenschirmen zusammen
Beim Hochsprung war es besonders rutschig
OWL-Meisterschaften unter Extremwetter in Blomberg

Drückende Hitze am ersten Tag der Ostwestfalenmeisterschaften, dann zum Teil heftiger Dauerregen am zweiten Tag – die Mehrkämpfer im Stadion von Blomberg mussten sich extremen Herausforderungen stellen! Hier ging es nicht nur um die Meistertitel im Drei-, Vier-, Fünf-, Sieben-, Neun- und Zehnkampf für die neun OWL-Kreise, sondern für etliche Athleten aus beispielsweise Osnabrück, Hagen oder Wattenscheid um noch mehr. Sie waren extra angereist, um die letzte Möglichkeit zu nutzen, sich für die nationalen Meisterschaften im Mehrkampf zu qualifizieren. Doch nicht nur die Athleten waren besonderen Herausforderungen ausgesetzt, denn Hürdenlauf oder Stabhochsprung im Regen auf rutschigem Geläuf bedeuteten erhöhtes Sicherheitsrisiko. Auch die ganze Organisation litt darunter, wenn einerseits viele Sonnen- und Regenschirme gebraucht wurden, andererseits der Zeitplan eingehalten werden sollte.

Dass dies aber schließlich gelungen war, zeigte sich daran, dass mehrere Vereine hinterher zum Wettkampfleiter Klaus Brand kamen, um sich ausdrücklich zu bedanken. Dieser freute sich natürlich sehr, möchte das aber weiter geben: „Guido Mertens und das Team der LG Lippe-Süd hatte die Voraussetzungen mit dem Platzaufbau geschaffen, Ulrich Offel ließ mit der Arbeit im Vorfeld und mit der Durchführung keine Wünsche offen, aber besonders herauszustellen sind die 35 Kampfrichter und Helfer. Es ist eben nicht selbstverständlich, dass man sich an zwei Tagen über jeweils ca. acht Stunden ununterbrochenem Einsatz für die Aktiven den Wetterbedingungen aussetzt, bis einem das Wasser aus den Schuhen läuft, und man kaum Zeit hat, sich einen Kaffee an der Cafeteria zu gönnen. Im Namen aller 150 Teilnehmer – vom ältesten Senior mit 76 Jahren bis hin zum achtjährigen Mädchen – können wir uns bei diesen Frauen und Männern nur ganz herzlich bedanken!“

Die Leistungen litten natürlich unter den Bedingungen. Dennoch wurden Bestleistungen aufgestellt, gute Bestenlistenplätze erobert und erhoffte Qualis erreicht. Aus lippischer Sicht gelang es sogar Joel Hinze vom TV Blomberg, sich im Zehnkampf der Männer mit 6133 Punkten (u.a mit 1,86m im Hochsprung, 51,81m über 400m, 45,72m im Speerwurf oder 4:54,12min über 1500m) für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften zu qualifizieren.

Neben Joel wurde Gerrit Schäfers (TSV Leopoldstal) Meister im Zehnkampf U20, Jannis Brand (TV Horn-Bd Meinberg) im Fünfkampf U18, Karolina Essing im Vierkampf W15, Ben Krome im Blockwettkampf M13, und Greta Spieß (alle TuS Eichholz-Remmighausen) im Blockwettkampf Wurf.

Bei den lippischen Meisterschaften kommen folgende neuen Titelträger hinzu:

Adrian Silas Mertens Neunkampf M15, Julian Krüger (beide TV Blomberg) Neunkampf M14, Ronja Mallet (TV Blomberg) BlockSprint/Sprung W15, Lukas Hülsmann (TuS Eichholz-Remmighausen) Vierkampf M13, Wolf Kröger (SF Berlebeck-Heiligenkirchen) BlockSprint/Sprung M13, Ben Krome (TV Horn-Bad Meinberg) Block Lauf M13, Pepe Reichinger (TV Blomberg) Vierkampf M12, Lale Luise Mesch (TV Horn-Bad Meinberg) BlockLauf W13, Greta Spieß BlockWurf W13, Nike Weick Block Lauf W12, Jonas Wolf (alle TuS Eichholz-Remmighausen) Dreikampf M10, Charlotte Block (TV Blomberg) Vierkampf W11, Nele Brand Vierkampf W10, Elias Liebig (beide TV Horn-Bad Meinberg) Dreikampf M8, Neil Atou (TuS Eichholz-Remmighausen) Dreikampf M8.

Damit ging der Großteil aller Titel an die LG Lippe-Süd, womit ihr Ruf als Mehrkampf-Hochburg wieder einmal bestätigt wird.

Lale Luise Mesch jubelt über die neue Bestleistung

Nach dem wetterbedingten Ausfall des Mannschaftswettkampfs in Bad Salzuflen am Freitag, bei dem nur Emma und Lale ihre erste Disziplin absolvieren konnten, konnten die Stabis für den folgenden Tag Kräfte sparen. In der letzten Woche war Lale Luise Mesch (W13) in Gladbeck noch etwas enttäuscht, doch gestern war sie mit ihrer neuen Bestleistung von 2,81 m mehr als zufrieden. Auch Marie Niemann (W13) zeigte einen guten Wettkampf, sprang erstmals mit einem härteren Stab und überquerte 2,51 m. Wolf Kröger (M13) freute sich ebenfalls über eine neue Bestleistung von 2,40 m. Maximilian Weber (M14) blieb leider etwas unter seinen Möglichkeiten; nach der Anfangshöhe von 2,40 m war für ihn Schluss. Nils Hansen (Männer) findet allmählich zu alter Stärke zurück und sprang 4,30 m. Unser Marburger Student Moritz (Männer) zeigte auch ohne Training, dass er mit dem Stab umgehen kann, und freute sich über 3,80 m. Emma konnte aufgrund leichter Schmerzen leider nicht teilnehmen, unterstützte aber das Team tatkräftig.

Erik Steinmeier jubelt über den 3000m-Triumph
Miranda Wolf präsentiert ihre DM-Quali
Lippe-Süd-Leichtathleten performten hervorragend in Gladbeck

Eine ganz starke Vorstellung lieferten unsere Leichtathleten an den zwei Tagen der Westfalenmeisterschaften II und III ab: Im Stadion Gladbeck wurden drei Titel, zwei Vizemeister und einmal Bronze errungen, dazu kamen eine Qualifikationen für Deutsche Meisterschaften und als Krönung noch ein Westfalenrekord von Emma Singh mit 3,20m im Stabhochsprung W12, die außer Wertung bei den Jungen mitspringen durfte.

Für die größte Überraschung sorgte dabei Erik Steinmeier, der im 3000m-Lauf U20 im Endspurt die Konkurrenz hinter sich lassen und sich mit 9:43,48min ganz oben auf dem Siegespodest wiederfinden konnte (Foto). Eher erwartet war der Sieg von Miranda Wolf im Speerwurf W15, die sich im strömenden Regen nach längerer Verletzung mit 42,22m wieder auf einem guten Weg zu der DM befindet (Foto) Und im Kugelstoß der Frauen hatte Marie-Theres Bornemeier kaum Konkurrenz zu fürchten, um mit 13,12m zu gewinnen. Im Diskuswurf platzierte sich sich mit 39,99m noch auf Platz 2. Vizemeister wurde auch die 4x100m-Staffel wU20 der Stg. Ubbedissen/Lippe-Süd (Josefine Harms-Koch-Ganster-Karolina Essing), die mit 49,79s nur knapp an der DM-Quali vorbei schrammte. Pech hatte Karolina im Kugelstoß W15. Bis zum letzten Durchgang führte sie das Feld mit 10,41m an, um zum Schluß noch zweimal übertroffen und auf den Bronzerang geschoben zu werden.

Mit neuer persönlicher Bestleistung von 12,69s war Julian Krüger in den Endlauf über 80mHürden M14 gestürmt (Foto).Hier verlor er etwas den Rhythmus und wurde Sechster. Nicht zurecht kamen die Stabhochspringer im Regen von Gladbeck. Nils Hansen konnte sich noch über 4,02m auf Platz 5 im Männer-Wettbewerb setzen, während Peer Bornefeld einen „Salto nullo“ produzierte, also das Reißen schon der Anfangshöhe.

Die komplette Ergebnisliste ist zu finden unter FLVW / Termindatenbank.

Erstmals mal keine Medaillen, aber starke Leistungen bei FLVW I

Es ist selten vorgekommen, dass die LG Lippe-Süd keine Medaillen von einer Westfalenmeisterschaft mitgebracht hat. Bei den FLVW I im Stadion Hacheney in Dortmund musste man sich dieser neuen Erfahrung stellen. Jannis Brand hatte zwei Tage vorher im Training noch mehrere Stöße über 13m mit der Kugel und mehrere Würfe bis 37m mit dem Diskus zeigen können, doch heute kam er nicht annähernd da heran: 12,15 mit der Kugel und 30,24m waren daher nur die enttäuschende Platzierungs-Ausbeute 5 und 6 in U18. Sehr gut lief es dagegen in den Laufdisziplinen: Tristan Kolke steigerte sich über 800m U20 nach intensiven Training mit einem Sieg in seinem Zeitendlauf um fast 4 Sekunden auf nunmehr 2:10,82min und Platz 6. Erik Steinmeier hatte es in U18 über 800m schwer, wenn die ersten Drei unter der Traumgrenze von 2 Minuten ins Ziel kamen, aber seine Zeit von 2:05,56min bedeutete Platz 6 und ist aller Ehren wert. Karoline Essing gehört noch der W15 an, doch sie wollte einmal sehen, wie sie auf der 200m-Distanz zurecht kommt. Ihr Zeit von 27,47s ließ sie im Mittelfeld der höhere Klasse landen und bedeutete neue persönliche Bestleistung.

Westfälische Mehrkampfmeisterschaften in Ahlen: Mannschaftstitel bei den Männern

Das die LG Lippe-Süd schon immer für Mehrkampf steht und auch für die Bildung von Mannschaften wurde in diesem Jahr auf eine harte Bewährungsprobe gestellt: Nur 5 Lippe-Süd-Athleten gingen in Ahlen an den Start. Anderen potenziellen Kanditaten fehlte das Vertrauen über die Hürden zu laufen, oder sich dem Stabhochsprung zu stellen. Aber wir werden daran arbeiten!

Besonders stolz darf man als Verein natürlich darauf sein, wenn aus der eigenen Jugend bis in die Aktivenklasse eine Mannschaft zusammenwächst, sich zwei Tage dem Zehnkampf stellt und bis zum Ende durchhält. So haben sich Joel Hinze, Gerrit Gröne und Manuel David zusammen mit Trainer Marco Müllers aufgemacht und sich den Westfalen-Titel mit der Mannschaft geholt. Dabei lief zwar nicht alles wie geplant aber es gab einige positive Überraschungen! So steigerte sich Gerrit Gröne trotz studiumsbedingten Trainingsrückstand auf grandiose 6,45m im Weitsprung. Joel Hinze lieferte einige persönlichen Bestleistungen ab kam wieder ohne Knieprobleme auf 1,83 im Hochsprung oder auf 3,50m mit dem Stab. Manuel David startete mit blitzsauberen 11,56s über die 100m im den Wettbewerb. In jedem Zehnkampf gibt es aber auch mal einen Dämpfer. Und so konnten die LG-Männer in Ihren Spezialdisziplinen irgendwie nicht wie erwartet Punkten. So blieb Joel mit nur 12,22m im Kugelstoßen über einen Meter unter den Erwartungen. Manuel hatte etwas Pech im Weitsprung: Ein Klassesprung wurde in einer eher fragwürdigen Entscheidung ungültig gegeben. Die Regeländerung, dass man inzwischen ohne Abdruck im Plastillin auskommen soll, funktioniert nunmal nur auf Großevents mit Spezialkameras! So blieb es für Manuel leider nur bei 6,09m mit knapp einem halben Meter zu wenig. Am Ende standen für Joel, Gerrit und Manuel die Plätze 5, 7 und 8 und der Westfalentitel mit der Mannschaft.

Aber das war noch nicht alles. Unsere beiden U16 Neunkämpfer Julian Krüger und Adrian Mertens stellten sich der Herausforderung in Ahlen. Bei Adrian platzte im Weitsprung endlich der Knoten und konnte sich um über 30cm auf 5,38m verbessern. Leider schmerzte danach das Knie immer mehr und er musste leider nach 5 Disziplinen aufgeben. Julian hingegen lieferte bis zum Schluss seine Leistungen nacheinander sehr konstant ab, wobei auch er mit den Leistungen in seinen Spezialdisziplinen Sprint und Hürde etwas haderte. So war hingegen für ihn als Neueinsteiger im Stabhochsprung mit 2,40m eine wirkliche Überraschung gelungen, und da geht demnächst noch mehr! Am Ende hielt Julian in seinem ersten Neunkampf mit einem aufopferungsvollen 1000m-Lauf am Schluss den zweiten Platz und damit Silber!

Alle Ergebnisse in der FLVW/Termindatenbank.

Deutsche Quali für 4x400m Staffel-Mädels

Am vergangenen Donnerstag startete die weibliche 4x400m Staffelgemeinschaft aus Ubedissen und LG Lippe-Süd ihren zweiten Versuch, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Nachdem sie einen Qualifikationsversuch eine Woche zuvor nur knapp wegen eines Fehlers verpassten, wollten sie eine zweite Chance in Rheine, nahe der holländischen Grenze, nutzen. Sie nahmen die lange Anreise auf sich und übertrafen ihre Bestzeit um ganze 3 Sekunden aud 4:12,60min. Damit sicherten sie sich in der Aufstellung Marla Koch, Jasmin Sommer, Emelie Ganster und Josefine Harms die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften in Braunschweig.

Erfolgreiches Stabhochsprung-Festival in Gräfelfing trotz widriger
Wetterbedingungen

Am Fronleichnam-Wochenende reisten die Stabis nach München zum größten
Stabhochsprung-Festival Europas! Die Wetteraussichten für das Wochenende waren alles
andere als ideal: Hochwasser und Unwetter machten einen Wettkampf im Stadion unmöglich.
Die Veranstaltung, für die sich 256 Teilnehmer angemeldet hatten, drohte buchstäblich ins
Wasser zu fallen, und alternative Lösungen wurden in Betracht gezogen. Matthias
Schimmelpfenning und sein Team hatten bereits einen Plan B: Sie planten, bekannte
Stabhochsprungtrainer einzuladen, um spannende Vorträge zu halten und den Teilnehmern
trotzdem ein ansprechendes Programm zu bieten. Ein Ausweichen in die Leichtathletikhalle
in München war ausgeschlossen. Doch dank vereinter Kräfte konnte eine von drei
Stabhochsprunganlagen in eine nahegelegene Dreifachturnhalle verlegt werden. So konnte
wenigstens ein Stabhochsprungwettkampf unter dem Hallendach stattfinden.
Dank der guten Stimmung, Moderation und Organisation erzielten die Teilnehmer
hervorragende Leistungen! Von morgens 9 Uhr bis abends 23 Uhr wurde gesprungen, und
jeder Versuch wurde begeistert beklatscht. Besonders unser Nachwuchs wuchs über sich
hinaus: Emma Singh durfte bei den älteren Athletinnen mitspringen und freute sich über eine
neue Bestleistung von 3,30m, wobei auch 3,40m an diesem Tag in greifbarer Nähe lagen. In
der W12 wurde sie damit Erste und verbesserte ihren erst vor kurzem aufgestellten
Westfalenrekord um 10cm. Maximilian Weber (M14) freute sich ebenfalls über eine neue
Bestleistung von 2,70m und scheiterte nur knapp an 2,80m. Marie Niemann steigerte ihre
Bestleistung um 17cm auf 2,60m und wurde in der Altersklasse W13 Zweite hinter Lale Luise
Mesch, die ebenfalls diese Höhe überwand, aber erneut vom Lattenpech verfolgt wurde. Sie
überflog zwar locker die 2,70m, aber ihr Stab riss die Latte leider herunter. Leila Nurullina
erzielte ebenfalls eine Bestleistung und überquerte 2,45m in der Altersklasse W12.
Am nächsten Wettkampftag konnten sich Nils Hansen und Michel Böger mit den besten
Nachwuchsspringern Deutschlands messen. Michel sprang nach langer Zeit wieder aus zehn
Anlaufschritten und überwand 3,96m. Nach einem guten Einspringen lief es im Wettkampf
für Nils leider nicht wie erhofft, und er blieb ohne gültigen Versuch.
Die Stabigruppe ist sich einig: Nächstes Jahr sind wir beim „Touch the Clouds“ in Gräfelfing
wieder dabei. Wir bedanken uns herzlich beim Organisationsteam für dieses großartige und
hervorragend improvisierte Event und freuen uns schon riesig auf das nächste Jahr!

Die beiden Trainer Klaus Brand und Guido Mertens haben 13 persönliche Bestleistungen zwischen sich von Adrian, Karolina und Julian
Karolina Essing (ganz links) vor den letzten 6 Hürden
Manchmal muss man zum Erfolg erst geschoben werden

Die 15-jährige Karolina Essing (LG Lippe-Süd, TuS Eicholz-Remmighausen) hatte zwar schon einige Erfolge in der Leichtathletik – auch bei den OWL-Meisterschaften – feiern können, doch um an den westfälischen Blockwettkampf-Meisterschaften teilzunehmen, musste sie erst von Trainer Klaus Brand überredet werden, der von ihrem Potential überzeugt war. Immerhin geht es im Block Wurf um einen Fünfkampf mit sehr unterschiedlichen Disziplinen, an die sich nicht jede heran traut. Als nach intensivem Training aber im Wittener Wullenstadion mit dem Diskuswurf die erste „Angstdisziplin“ mit 21,33m und Platz 3 im Konkurrenzfeld bestanden war, war das Selbstvertrauen da. Es folgten mit 14,81s im 80mHürdenlauf, 4,43m im Weitsprung, 10,98m im Kugelstoß und 13,44s über die 100m ausschließlich persönliche Bestleistungen, die sich zusammen auf 2354 Punkte summierten. Damit fand sich Karolina zur eigenen Überraschung als westfälische Vizemeisterin hinter der überlegenen Siegerin Lynn Kodat (TV Gladbeck) bei der Siegerehrung wieder – ein toller Erfolg!

Julian Krüger (LG Lippe-Süd, TV Blomberg) fehlten in M14 im Block Sprint/Sprung nur 7 Pünktchen (das sind 3cm im Weitsprung oder eine Zehntelsekunde im Hürdenlauf), um die Bronzemedaille zu ergattern. Dabei hatte er besonders im Hochsprung mit 1,43m, im Weitsprung mit 4,78m oder im 100m-Sprint mit 12,95s 2344 Punkte erreicht – das war schon ein Grund zum Ärgern!

Adrian-Silas Mertens sah sich in M15 großer Konkurrenz ausgesetzt. Unter anderem im Hochsprung mit 1,52m, im Weitsprung mit 5,02m, im 80m-Hürdenlauf mit 13,63s und im Speerwurf mit 32,52m freute sich der Sohn vom 1. Vorsitzenden Guido Mertens über neue persönliche Bestleistungen, doch die 2411 Punkte reichten trotzdem nicht für ganz vordere Platzierungen.

Mit 3 Aktiven insgesamt 13 persönliche Bestleistungen zu holen, ist außergewöhnlich!

Die Ergebnisliste ist zu finden unter FLVW / Termindatenbank.

4 Siege beim Heinz-Roloff-Meeting in Holzminden

Mit vier Goldmedaillen und einer Silbermedaille im Gepäck ging es für die kleine Stabigruppe
zurück ins Lipperland. Um 11 Uhr griffen Marie Niemann, Leila Nurullina und Wolf Kröger zu den
Stäben und durften im Anschluss alle auf das oberste Siegerpodest klettern. Marie steigerte
endlich ihre Bestleistung aus dem letzten Jahr und freute sich über ihre erste Goldmedaille in der
W13 mit übersprungenen 2,43m. Die ein Jahr jüngere Leila konnte aufgrund einer kleinen
Oberschenkelverletzung in den letzten Trainingseinheiten nicht springen. Mit 2,23m gewann sie
den Wettkampf der W12 und freute sich ebenfalls über ihre erste Goldmedaille. Unser Stabi-
Mehrkämpfer Wolf übersprang 2,13m und wurde Erster der Altersklasse M13.
Am Nachmittag durften auch die Großen ran. Dabei zeigte vor allem Nils Hansen eine
aufsteigende Form. Er wurde hinter dem Tagessieger, Fabio Wünsche aus Potsdam, Zweiter mit
4,33m. Peer freute sich zwar über Gold in der MJU20, aber haderte mit seinen Sprüngen. Letztlich
blieben 4,13m für ihn liegen. Michel hatte nach langen Ablaufproblemen immerhin wieder gute
Absprünge gezeigt, auch wenn es leider nicht zu einer gültigen Höhe gereicht hat.

Joel Hinze mit 6,42 im Weitsprung
Ein Teil der Lippe-Süd-Delegation (alle bekommt man eigentlich nie aufs Foto) von Gütersloh

Großkampftage für Lippe-Süd-Leichtathleten an den Brückentagen

„In vier Tagen drei Tagesveranstaltungen Leichtathletik, mehr geht nicht“, meinte ein trotzdem zufriedener KLO Klaus Brand nach einem intensiven Ostwestfalenmeisterschafts-Wochenende. „Aber bei der bestehenden Terminflut blieb leider nichts Anderes übrig als ein Brückenwochenende, und dabei waren noch etliche Teilnehmer unserer lippischen Vereine mit ihren Eltern auf Kurzurlaub“, schränkte er jedoch ein.

Trotzdem gab es bei hochsommerlichen Temperaturen viel Positives zu berichten:

Die Titelkämpfe im Stabhochsprung (eigener Bericht von Tina Rother) hatten Tina Rother und Desiree Singh übernommen, und im Schulzentrum Mitte in Detmold hatten sich 51 Teilnehmer nicht nur aus OWL eingefunden. Highlight war ein neuer Westfalenrekord von Emma Singh (LG Lippe-Süd) in W12 mit 3,20m, und fast alle Titel gingen an die beiden Vereine LG Lippe-Süd und Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg.

Im Bielefelder Russheide-Stadion trafen sich bei herrlichem LA-Wetter die M/F/U20/U18/U16 aus OWL, und dabei gingen zehn Titel und 14 Vizemeister ins Lipperland. Für die LG Lippe-Süd siegte Marie-Theres Bornemeier bei den Frauen im Diskuswurf mit 41,96m und Kugelstoß mit 13,78m, Karolina Essing im Kugelstoß W15 mit 10,15m und Julian Krüger über die 80mHürden in 12,73s. Die LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen hatte mit Liliana Silva Wagenbach über 800m U20 in 2:32,98min, mit Lotta Röthe über 800m W15 in 2.27,44min, mit Kaja Weiser über 300m W15 in 43,23s und mit Greta Marie Oest im Hochsprung W15 mit 1,35m die Nase vorn. Und bei den 4x100m-Staffeln holte nicht nur die Stg Ubbedissen/Lippe-Süd Gold in wU20 (mit Koch-Ganster-Koch-Harms) in 51,20s, sondern auch die Stg. Lippe-Brackwede in mU18 (mit Krüger-David-Mertens-Brand) in 50,04s. Außerdem gab es mit 13,05s starke Zeiten über 100m für Amanda Schröder (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) in W15 und für Josefine Harms in U20. Bei den Männern sprang Joel Hinze 6,42m weit, und Adrian Mertens (alle LG Lippe-Süd) wurde dreifacher Vizemeister M15 mit Diskus, Hoch und Weitsprung.

Im Gütersloher Stadion LAZ Nord waren am nächsten Tag die U14 und MW11 dran, und auch hier war Lippe mit viermal Platz 1 und achtmal Platz 2 sehr erfolgreich. Zweimal konnte man sich sogar über einen Doppelsieg freuen:In W13 schleuderte Greta Spieß (LG Lippe-Süd) Diskus und Kugel auf 23,27m und 8,61m (außerdem noch Zweite im Weitsprung mit 4,78m, Zweite im Speerwurf mit 23,76m und Dritte über 75m in 10,37s), und Linus Reinhard (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) wurde Meister mit einem Kugelstoß von 8,00m und einem Speerwurf von 24,36m. Mit 8,91m im Kugelstoß M13 wurde Tim Peine um 1cm auf Platz 2 verwiesen, und über 800m M13 schlitterte auch Paul Striewe (beide LG Lippe-Süd) mit 2:40,59min nur knapp an Gold vorbei, nachdem er im Weitsprung 4,33m geschafft hatte.

Die Ergebnislisten von diesen drei OWL-Veranstaltungen sind zu finden unter FLVW / Termindatenbank.

Emma überfliegt 3,20m – OWL-Titel, Westfalenrekord und Bestleistung! (Foto: Tom Finke)
Die Stabhochsprung-Kids klatschen Springerin Lale an. (Foto: Tom Finke)
Ein Tag voller Höhenflüge – Westfalenrekord von Emma Singh

Am Feiertag Christi Himmelfahrt kämpften die besten Stabhochspringer aus Ostwestfalen um die begehrten Medaillen. Insgesamt nahmen 51 Athleten an vier verschiedenen Wettbewerben teil. Unter besten Bedingungen konnten die Wettkämpfe am Detmolder Schulzentrum stattfinden. Das Team um die Trainerinnen und Organisatorinnen Tina Rother und Desiree Singh sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Eine besonders bemerkenswerte Leistung zeigte die 11-jährige Emma Singh, die nicht nur ihre persönliche Bestleistung von 3,20m erreichte und die Goldmedaille gewann, sondern auch einen neuen Westfalenrekord in der Altersklasse W12 aufstellte. Dieser lag zuvor bei 2,85m und wurde von Lina Heine, ebenfalls aus Lippe, gehalten. Nach ihrem erfolgreichen Sprung auf 3,20m entschied sich Emma Singh, den Wettkampf zu beenden und verzichtete auf weitere Versuche. Auf dem zweiten Platz landete ihre Trainingspartnerin Leila Nurullina mit einer Höhe von 2,40m. In der Altersklasse W13 zeigte Lale Luise Mesch Nervenstärke und siegte mit einer Höhe von 2,70m, obwohl ihr Stab zuvor durch einen anderen Athleten gebrochen worden war und sie gezwungenermaßen auf einen anderen zurückgreifen musste, den sie noch nie zuvor gesprungen hatte. Maximilian Weber gewann in der M14 mit 2,30m, ebenso wie Peer Bornefeld in der U20 mit 4m. Adrian-Silas Mertens konnte mit 2,80m die Silbermedaille gewinnen, aber wartet noch auf den ersten Sprung über die magischen 3m. Den höchsten Sprung des Tages erzielte Aaron Thieß von der LG Bünde-Löhne mit 4,30m, gefolgt von Nils Hansen von der LG Lippe-Süd mit 4,10m. Den Abschluss bildeten die jüngsten Teilnehmerinnen in einem Einlagewettkampf. Lotta Gühne sprang ebenso wie Melina Herbst in der W11 über eine neue Bestleistung von 1,80m. Die 9-jährige Márta Kemeny übersprang dabei tolle 1,60m.

Die weiteren Platzierungen unserer LG-Athleten:

  • Julian Krüger (M14) 2. Platz mit 2,10m
  • Marie Niemann (W13) 3. Platz mit 2,20m
  • Marla Pohlmann (W12) 4. Platz mit 2,20m
  • Milana Kriete (W9) 2. Platz mit 1,50m
  • Mia Kolsch (W9) 3. Platz mit 1,10m
56 Lippe-Südler begannen die Saison in Bad Salzuflen hervorragend

Es geht wieder los! Nach dem Trainingslager auf Norderney fieberten alle schon dem ersten Wettkampf entgegen, und das ist traditionsgemäß die Bahneröffnung in Bad Salzuflen. Wie ist man durch den Winter gekommen?

Das fällt bei den 56 Teilnehmern allein aus der LG Lippe-Süd zwar unterschiedlich aus, doch einige Beispiele zeigen jetzt schon, wo es nun hingehen könnte: Erik Steinmeier, der auf der Insel 120km abgespult hatte, legt gleich voll los: 2:04,56min über die 800m U18 ist eine Klassezeit. Greta Spieß sprang in W13 gleich 4,89m weit, Emma Singh in W12 ebenso tolle 1,40m hoch. Ben Krome gewann in M13 nicht nur die 75m in 10,61s, sondern auch das Kugelstoßen mit 10,18m! Julian Krüger legte über 100m in M14 gleich mit einer Zeit unter 13 Sek los: 12,99s! Adrian Mertens gewann in M15 Hoch- und Weitsprung mit 1,53m und 5,10m und zusammen mit Julian, Luca David und Jannis Brand die 4x100m in 49,89s. Joel Hinze wuchtete die 7,26kg-Kugel bei den Männern auf 13,02m, Karoline Essing in W15 kam auf 10,12m und Jasmin Sommer im ersten Kugel-WK gleich auf 9,20m. Über 800m war viel Erfreuliches zu berichten: Kiel Loyek legte in M10 mit 2:52,49min eine tolle Zeit hin, in M13 Wolf Kröger 2.38,31min, Paul Striewe 2:42,51min, in U18 Tristan Kolke 2:13,69min. Die ersten drei Plätze im Weitsprung M13 gingen an Linus Pöhl mit 4,35m, Oskar Diestelmann mit 4,20m und Paul Striewe mit 4,15m, doch dort ging noch mehr: Gerrit Gröne sprang ohne Training 6,21m bei den Männern, Berit Ringel 4,51m in U18, Rafael Horn 3,56m in M11, Aron Kemeny gewann mit 7 Jahren den Schlagballwurf mit 18m usw. usw. Man kann also mit Fug und Recht sagen: Wir sind sehr gut aus dem Winter gekommen!!

Die komplette Ergebnisliste ist zu finden unter www.flvw/Termindatenbank.

gez. Klaus Brand

Werfertag in Dissen

Die Saison eröffneten unsere beiden Wurfspezialisten. Sandra Albrecht und Marie-Theres Bornemeier machten sich auf den Weg nach Dissen zum Frühlingswerfertag.
Bei bestem Wetter ließen sie alles fliegen, was es an Wurfgeräten gibt. Denn es hieß Werferfünfkampf. Dieser Mehrkampf für Werfer besteht aus Hammerwerfen, Kugelstoßen, Diskuswerfen, Speerwerfen und Gewichtwerfen. Sandra hatte in ihrer Paradedisziplin Hammerwerfen zunächst Schwierigkeiten. Sie warf jedoch trotzdem noch 39,07m.
Auch der Diskus flog auf 36,15m und die Kugel 10,02m. Der Speer landete bei 23,94m und das Gewicht bei 11,95m. Marie ist gerade mitten in der Umstellung der Technik auf Drehstoß. Daher flog die Kugel nicht so weit wie sonst. Das Ergebnis waren solide 13,23m.
Der Diskus flog auf sehr gute 41,48m. Der Speer auf 31, 65m und der Hammer auf 29,00m und das Gewicht auf 8,51m. Obwohl die Stärke der beiden in unterschiedlichen Disziplinen liegt, sind sie doch im Ergebnis fast identisch. Marie (W30 aW) erreichte 2649 Punkte und Sandra (W35) 2627 Punkte. Doch nach dem Fünfkampf standen auch noch die Einzeldisziplinen an, in denen Sandra im Hammer- und Diskuswerfen und Marie im Diskuswerfen und Kugelstoßen nochmal an den Start gingen.
Beide spürten schon den langen Tag und die bereits absolvierten 5 Disziplinen.
Trotzdem wurden mehr als zufriedenstellende Weiten erzielt.
Maries Diskus flog wieder auf sehr gute 42,10m und die Kugel auf 13,05m.
Auch Sandra verbesserte sich in beiden Disziplinen (Diskus 37,08m und Hammer 41,69m).

Dass die Kraftwerte stimmen, spürte heute der Diskus von Marie, der so stark gegen den Pfosten knallte, dass er leider nicht mehr zu gebrauchen ist.
Jetzt muss nur noch an der Technik gefeilt werden und dann kann es bei der Bahneröffnung in Bad Salzuflen am 1. Mai weitergehen.

Die Norderney-Trainingslust ist weiterhin ungebrochen

Nunmehr zum 39. Mal hat die LG Lippe-Süd ein Trainingslager eine Woche vor Ostern im Kreisjugendheim Detmold durchgeführt. Perfekt vorbereitet vom Vorsitzenden Dr. Guido Mertens, hatten sich 63 Aktive aufgemacht, um sich auf die Leichtathletik-Saison 2024 vorzubereiten. Denn die Bedingungen sind dort ideal: Der Strand ist nur 150m entfernt, ein Rasenplatz ist ebenso vor der Haustür wie eine Sporthalle, ein Kunstrasenplatz und die Decke eines alten Bunkers, der für Kugelstoß und Diskus- und Speerwürfe genutzt wird – und im Stadion von Norderney durften die Lippe-Südler Runden drehen und Weitsprünge absolvieren. In Absprache mit dem örtlichen Sportverein konnte ein Raum sogar als Krafttraining für die mitgebrachten Hanteln und Deuserbänder umfunktioniert werden.

Das alles wurde täglich für sieben bis acht Stunden Training genutzt: Die Trainingsgruppe der Älteren unter Marco Müllers und Thorsten Schäfers bereitete sich vorrangig für den Zehn- und Siebenkampf vor und war nach der Woche sehr müde, aber auch sehr zufrieden mit dem Geschafften. Die große Gruppe der „Halbstarken“ unter Klaus Brand, Enrico Krüger und Michael Striewe hatte ihre Schwerpunkte mit Vorbereitung auf Sprintausdauer und Kraftzuwachs, auf alle Würfe und natürlich den Mehrkampf. Und die Jüngeren unter Jannika Hoffinger und Stephan Nolte hatte viel Spaß bei der Erarbeitung von Grundlagen des Laufens, Werfens und Springens und bei der Erlangung des Laufabzeichens.

Für einen City-Bummel oder einen Sonnenuntergang am Strand war aber neben all dem Training noch Zeit genug. „Nebenbei“ wurde sogar noch Wesentliches erfahren: Küchendienst für alle, Pünktlichkeit zu den Essenszeiten und zum Training, Sauberhalten der Zimmer und gegenseitige Rücksichtnahme bei allen Gelegenheiten.

Nach der Abfahrt von Norddeich dauerte es dann abschließend keine Viertelstunde, bis alle ihrer Müdigkeit nachgegeben hatten. Alle waren sich aber noch vor der Rückkehr ins Lipperland einig: Norderney 2025? Aber natürlich!

gez. Klaus Brand

Der große Essraum
Grillen bei schönem Wetter musste sein
Auf dem „Zuckerpatt“ wurde so manch eine Laufeinheit gesehen
Der zum Kraftraum umfunktionierte Multifunktionsraum des örtlichen Sportvereins
Hanjo Seedorf, vor vor vielen Jahren bei uns zum Zehnkämpfer ausgebildet, brachte nun eine eigene Gruppe aus Lüneburg mit
Das Gruppenbild zum Abschluss
Die Teilnehmer in Paderborn freuen sich auf die gleich anlaufenden Schulungen
Enrico Krüger schaut genau hin beim Hürdenlauf
Auch Tempoläufe können Spaß machen, hier mit Klaus Brand
Erfolgreiche Nachwuchsförderung in Ostwestfalen-Lippe abgeschlossen

 Vor drei Jahren hatte es begonnen: Ein Kreis von engagierten Ostwestfalen-Trainern unter Koordination von Klaus Brand hatte sich vorgenommen, den Nachwuchs in den neun Kreisen zu fördern und mehr Jugendliche der Region auf ein höheres Niveau zu führen. Das ist in einem eher ländlich strukturierten Gebiet mit großen Entfernungen nicht leicht zu realisieren, wo man immer auf Fahrer angewiesen ist. Man wollte in zweiwöchigen Rhythmus und in jeweils anderen Hallen ein Angebot machen, das sich am Bedarf orientieren sollte. Für jede Veranstaltung über jeweils vier Stunden standen dann fünf bis sieben Trainer bereit, um alles abdecken zu können. – Gesagt – getan!

Im letzten Jahr war es schon erfolgreich gelaufen. Zwar musste man beispielsweise aus Rhaden im Norden oder Höxter im Osten oder Gütersloh im Westen lange Anfahrtswege in Kauf nehmen, um nach Paderborn, Bielefeld, Detmold oder Minden zu kommen, doch es waren durchschnittlich 54 Teilnehmer vor Ort.

In diesem Winterhalbjahr wurde es noch besser, denn in insgesamt neun Terminen kamen 556 Teilnehmer aus 22 Vereinen zusammen – das waren im Durchschnitt 61,8 pro Veranstaltung – um sich im Sprint, im Hürdenlauf, im Kugelstoß, Speer- oder Diskuswurf, Hoch-, Weit- und Stabhochsprung oder Mittelstrecke schulen zu lassen. Da aus der Trainer-Kerngruppe nicht immer alle konnten, war es für viele eine Ehre, einzuspringen und ihr Können zu zeigen. So waren insgesamt 21 Trainer einbezogen – das ist echte Teamarbeit mit hoher Identikationsstiftung für OWL!

Bei der letzten Veranstaltung in der Paderborner Ahorn-Sporthalle mit 71 Teilnehmern schulten Steffen Biermann, Patrick Nickel (Bünde-Löhne) und Tapio Linnemöller (Minden) den Sprungbereich, Enrico Krüger (Blomberg) den Hürdenlauf, Michael Striewe (Bielefeld) und Klaus Brand (Detmold) Sprint und Mittelstrecke und Peter Sjoerds (Herford) den Kugelstoß. Dieses Winterhalbjahr ist jetzt abgeschlossen.

Das Förder-Projekt hatte auch schon die FLVW-Spitze in Person von LA-Chef Bernhard Bussmann und Sportwart Hubert Funke beeindruckt: „So etwas könnten wir überall im Lande brauchen, um die Leichtathletik weiter voran zu bringen. Wir danken darum ausdrücklich dem gesamten Trainerteam für das tolle Engagement und allen Vereinen für die Mitarbeit. Weiter so!“

Gez. Klaus Brand

Lippe-Süd-Leichtathleten in Ostwestfalen eine Macht

Die Leichtathleten in Ostwestfalen haben mit ihren Hallen-Meisterschaften an zwei Tagen in Bielefeld und Paderborn ein Mammut-Ereignis hinter sich, das für die beteiligten Trainer und Betreuer mit bis zu achtzehn Stunden Einsatz eine große Herausforderung bedeutet hat. Für die Lippe-Südler haben sich die Meisterschaften trotzdem sehr gelohnt, denn in allen Altersklassen konnte man nicht nur gewichtige Worte mitreden, sondern sogar insgesamt 10mal Gold einfahren.

Am ersten Tag beeindruckte besonders die neue Startgemeinschaft Lippe-Brackwede, die über 4x200m mit Franke-Anstötz (Brackwede) -Emilan Schlieker (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) und Ole Herlemann (LG Lippe-Süd) mit 1:33,55s auf Anhieb die Qualifikation für die Deutschen U20-Meisterschaften schaffen konnte (Foto mit Coach Olli Dierks).

Dann wurde eine Dominanz der LG Lippe-Süd im Kugelstoß deutlich: Bei den Frauen gewann (natürlich) Marie-Theres Bornemeier mit 12,97m, die sich in einem Umstellungsprozess auf Drehstoß befindet. Dahinter aber gleich Sandra Albrecht, die auf 10,93m kam und als W35-Athletin Platz 2 belegen konnte. Mit der Drehstoßtechnik platzte auch der Knoten bei Jannis Brand, der in U18 auf hervorragende 13,31m kam. Damit hätte er die Westfalenmeisterschaften mit weitem Abstand gewonnen.

Diese Dominanz setzte auch auch am zweiten Tag fort: In W15 schleuderte Miranda Wolf die Kugel im letzten Versuch auf 10,40m und überholte damit die bis dahin führende Karolina Essing mit 10,28m. In W13 lagen Greta Spieß mit 8,56m und Romy Bergmann (LG Lage-Detmold auf den ersten Plätzen. Ben Krome mit 8,57m auf Platz 3 M13 vervollständigte das Bild noch. Er freute sich aber außerdem über den Sieg über 60mHürden in 11,72s und Platz 3 im Weitsprung.

Julian Krüger war gleich zweifach nicht zu schlagen: Über 60mHürden M14 in 10,04s und im Weitsprung mit 4,68m. Dazu Platz 3 im Sprint mit 8,31m und Platz 2 im Hochsprung mit 1,45m.Bemerkenswert in W12 Emma Singh: Eigentlich Stabhochspringerin, siegte sie im Hochsprung mit 1,35m. Adrian Mertens holte dreimal eine Vizemeisterschaft in Hoch, Stabhoch und Weit (erstmals über 5m). Wolf Kröger steigerte sich im 800m-Lauf M13 auf hervorragende 2:38,39min, Linus Pöhl konnte seine Titelambitionen mit drei ungültigen Versuchen im Weitsprung M13 leider nicht wahr machen, Paul Zisopulus kam erstmals im Weitsprung M12 mit 4,01m ebenso auf Platz 3 wie Oskar Diestelmann im Hochsprung M13 mit 1,40m. Julia Born holte in U18 zwei dritte Plätze:Mit 10,75s im Hürdenlauf und mit 4,59m im Weitsprung. Und diese Meisterschaften zeigten, dass der Stabhochsprung unter Tina Rother und Desi Singh immer mehr eine führende Rolle einnimmt: Neben dem Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg in W15 und W14 war die LG Lippe-Süd viermal ganz vorne: Maximilian Weber in M12 mit 2,60m, Wolf Kröger in M13 mit 2,00m, Lale Mesch in W13 mit 2,70m und Leila Nurilinna in W12 mit 2,20m vor Marla Pothmann mit 2,10m.

Zu guter Letzt gab es noch zweimal Staffelsilber: In U14 über die 4x100m in 58,35s (Kröger-Striewe-Diestelmann-Krome) und in U20 über die 4x200m in 1.58,48s u.a. anderen mit Julia Born und Berit Ringel.

Heuler-Würfe und Biathlon machen Lust auf Kinder-Leichtathletik

Seit vielen Jahren veranstaltet die LG Lippe-Süd nun schon mit eigens für Kinder konzipierten Disziplinen in der Horner Püngelsberg-Sporthalle ihre „Hallenmasters“, wo für die Leichtathletik begeistert werden soll. Mit einem „Hin- und zurück-Sprint“ über 30m, einem Minihürdenlauf, einem Heuler-Weitwurf, einem Zonenweitsprung vom Kastendeckel, einem Zielwerfen, beidbeinigen Schnelligkeitssprüngen und ein einem von den Ski-Wettkämpfen abgeguckten Biathlon wird ein Siebenkampf absolviert. Alle Disziplinen werden zusammen als Mehrkampf gewertet, wobei die Führung dauernd wechselt, und es spannend bis zum Schluss bleibt. Die Vereinsführung hatte auch diesmal komplett einem jungen Team die Organisation überlassen, das sich aus Sandra Albrecht, Marie-Theres Bornemeier, Jannika Hoffinger und Lina Stuckemeier zusammengesetzt hatte. „Und die haben das toll gemacht, und unsere Jugendlichen haben als Helfer und Kampfrichter sehr gut unterstützt!“ fasste Guido Mertens als Vorsitzender seine Eindrücke zusammen, und Kreis-Leichtathletik-Obmann Klaus Brand ergänzte: „Das war eine echte Werbung für die Kinder-Leichtathletik, zumal außer den Talentsichtungsgruppen noch Gastgruppen aus Bünde-Löhne und der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen dabei waren!“

Es war von Beginn an für die Eltern und Großeltern ein beindruckendes Bild, als das Orga-Team die 70 Kinder zusammen warm gemacht hatte, und diese dann mit viel Begeisterung Laufen, Werfen und Springen in vereinfachter Form erfahren konnten. Und wenn die Nervenanspannung bei den Eltern ihnen zu groß wurde, dann holte man Kaffee und Kuchen aus der Cafeteria von Iris Mertens und Inga Brand.

Dementsprechend herrschte eine harmonische Stimmung bei der gesamten – gerade dreistündigen – Veranstaltung, die sich auch darin äußerte, dass bei der Siegerehrung jedes Kind beklatscht und gewürdigt wurde.

Wer nun Appetit an der Leichtathletik bekommen hat, der hat am 18.2.24 Gelegenheit, sich auf höherer Ebene zu beteiligen . Dann werden nämlich in der Kreissporthalle Dietrich-Bonhoeffer an der Wittekindstraße in Detmold die „Kinderhallenbestenkämpfe“ veranstaltet. Für die 11 und 10-jährigen wird es dann einen Sechskampf geben, für die 8- und 9-jährigen einen Fünf- und für die 7- und 6-jährigen einen Vierkampf, alles mit kindgemäßen Disziplinen. Meldung möglich über die Vereine oder einfach kommen auf 11.00 Uhr in die Halle.

Für alle ein schöner Nachmittag, im Vordergrund das junge Orga-Team
Lina Stuckemeier und Jannika Hoffinger wäre alle Kinder auf
Weitsprung in Zonen
Julian Krüger holt völlig unerwartet Bronze über 60mHürden M14
Tristan Kolke (Bahn 2) beim Start über 400m

Fünfmal Edelmetall für Lippe-Südler bei Westfalenmeisterschaften

Über 800 Teilnehmer hatten sich für die zweitägigen westfälischen Hallenmeisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle qualifiziert, und die Lippe-Südler mischten mit zwei Titeln und weiteren dreimal Silber und Bronze munter mit: Peer Bornefeld ging als Favorit in den Stabhochsprung U20, sorgte dort aber für Herzrasen bei Trainerin Tina Rother, denn er riss zweimal die Anfangshöhe von 4m, ehe er in den Wettkampf fand und anschließend mit 4,30m klar gewinnen konnte.

Einen hervorragenden Einstand hatte die neue Startgemeinschaft Lippe-Brackwede (LG Lippe-Süd+LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen+SV Brackwede). Über 3x1000m freute man sich über den Titel U18 in 8:16,16min mit Erik Steinmeier-Eickmeier-Lewandowski, und in U20 über Platz 2 in 8:41,50min mit Pottmann-Tristan Kolke-Schlieker.

Für die größte Überraschung sorgte in M14 Julian Krüger. Mit 10,99s in seinem ersten Lauf über 60mHürden unter neuen Bedingungen qualifizierte er sich in Lage soeben für Dortmund und kam dann mit 10,82s knapp noch in das Finale. Dort nahm er sein Herz in beide Hände, verbesserte sich auf unglaubliche 9,86s und wurde damit mit Bronze belohnt! Ebenfalls Bronze ging an Maximilian Weber im Stabhochsprung M14 mit 2,50m. Miranda Wolf fehlte daran mit 10,10m im Kugelstoß W15 nur ein ganzer Zentimeter. Karolina Essing wurde hier Fünfte mit 9,92m. Nah ans Edelmetall mit Platz 4 kam Adrian-Silas Mertens (LG Lippe-Süd) mit 2,70m im Stabhochsprung M15. Jannis Brand stieß die Kugel U18 mit 11,60m auf Platz 5, Julian Krüger konnte sich mit 4,78m im Weitsprung M14 noch einmal auf dem Siegertreppchen wiederfinden. Tristan Kolke wurde Elfter mit 58,16s über 400m U20.

Alle Ergebnisse sind zu finden unter flvw/Termindatenbank

Oskar kann es nicht glauben: 1,49m!!
Hürden aufstellen in der Halle Werranger - überall sind die fleißigen Kampfrichter am Werk
Oskar überspringt mit 1,49m in M13 seine Körpergröße
Lippische Leichtathleten mit den Hallenmeisterschaften sehr zufrieden

Das Jahr ist erst ein paar Tage alt, und die lippische Leichtathletik hat schon ihre Hallenmeisterschaften in der DBB-Halle Detmold und in der Werreanger-Halle in Lage in einer zweitägigen Doppelveranstaltung durchgeführt. Der Kreis-LA-Ausschuss freute sich über insgesamt 232 Teilnehmern, „doch“ – so Wettkampfleiter Klaus Brand – „zur Wahrheit gehört auch, dass wir von Rheine, Wattenscheid oder Erkenschwick bis hin zu OWL 18 Vereine zu Gast hatten, die gerne gekommen sind, weil sie Qualifikationen oder einfach ein schönes Sportfest haben wollen. Dass dies mittlerweile so gesehen wird, liegt weitgehend an Wettkampfwart Ulrich Offel, ohne dessen Vorbereitung so etwas nicht möglich sein würde!“

Etliche Gäste dürften sich mindestens für die demnächst folgenden Westfalenmeisterschaften qualifiziert haben, doch auch bei den Lippe-Südlern gab es Beeindruckendes zu sehen:

Am erstaunlichsten präsentierte sich Oskar Diestelmann, der sich im Hochsprung um 15cm verbessert zeigte und mit 1,49m seine Körpergröße übersprang.

In M14 gewann Julian Krüger alle sechs ausgeschriebenen Wettbewerbe: Weit 4,88m-Kugel 8,25m Hochsprung 1,48m—60m 8,47s -60mHürden 10,99s. Jannis Brand siegte u.a. mit 12,09m im Kugelstoß, 5,30m-Weitsprung und 1,60m im Hochsprung fünfmal in U18. In M13 war Ben Krome in seinem ersten Wettkampf überhaupt in vier Disziplinen nicht zu schlagen; dazu sprang er 4,57m weit und lief die 60m in 8,74s. Und in W11 deutet sich mit Emilia Krüger ein hoffnungsvolles Talent an, denn 8,22s über 50m, 1,20m im Hoch- 3,90m im Weitsprung sind außergewöhnlich. In den Favoritenkreis beim FLVW drängten sich Miranda Wolf mit 10,33m Kugelstoß W15 (vor Karolina Essing mit 9,58m), Greta Spieß mit 9,03m Kugelstoß W12 oder Emma Singh mit tollen 1,40m im Hochsprung W12. Lina Stuckemeier distanzierte mit 9,19m im Kugelstoß U18 die weitere Konkurrenz.

Peer jubelt nach seinem Sprung über 4,30m

Westfalenmeisterschaften Teil I – Peer überfliegt 4,30m & Desi feiert Meisterschaftscomeback

Der erste Teil der Westfalenmeisterschaften ist Vergangenheit. Zwar ging es für die Lippe-Südler ohne Medaille nach Hause, aber die Freude über Bestleistungen überwog.

Peer, der eigentlich noch der U20 Klasse angehört, startete bei den Männern mit und freute sich vor allem über seine neue Bestleistung von 4,30m. Da er diese Höhe erst im zweiten Versuch übersprang, reichte es leider nur für die Holzmedaille. Mit guten Sprüngen und einigen technischen Veränderungen greift er voller Zuversicht nächste Woche Samstag erneut in Dortmund bei „seinen“ Westfälischen zum Stab und probiert dort sein erstes Westfalenpferdchen zu ergattern.

Auch Desiree freute sich über einen rundum gelungen Wettkampf. Nach wochenlangen Problemen mit Anlauf und Absprung, startete sie mit 8 Anlaufschritten in den Wettkampf. Sie überquerte damit 3,40m und entschied sich auf eine Anlaufverlängerung. Es klappt sofort und so gut, dass unsere Stäbe zu weich wurden.

Die zwei Nachwuchs-Mehrkämpferin Karolina Essing (W15) und Mehrkämpfer Julian Krüger (M14) starteten im 60m Sprint. Julian schaffte den Sprung ins Finale und freute sich über eine neue Bestleistung von 8,46 sek. und wurde damit 12. Auch Karolina lief ein tolles Rennen und belohnte sich mit einer neuen Bestleistung von 8,54 sek.

 

Kinder-Andrang beim 41. SchiederSeelauf

Dauerregen vor dem 41.SchiederSeelauf hatten zunächst große Sorgenfalten bei den Organisatoren Guido Mertens und Klaus Brand hervorgerufen. Doch Streckenchef Horst Elkenkamp ließ sich ebensowenig vom Markieren der Strecke abhalten wie das Catering-Team unter Iris Mertens und Inga Brand vom Aufbau der Cafeteria oder Dirk Schafmeister beim Vorbereiten des Wettkampfbüros oder Familie Schäfers für den Zielkanal  als einige derinsgesamt 50 Helfer vor der Schule in Schieder.

Und alle wurden für ihren Einsatz belohnt: Zum Mittag hin hörte der Regen auf, und die Läufe mit insgesamt 252 Finishern (etliche Angemeldete hatten sich bei dem vorherigen Regen nicht getraut) konnten beginnen. Zwei Fakten stachen heute hervor: Zum einen gab es neben dem 10km-Hauptlauf mit 5km eine neue Strecke „für Anfänger und Genießer“ im Angebot, zum anderen waren mit 106 Kindern so viele Teilnehmer wie noch nie beim Schülerlauf dabei. Sportlehrer Sebastian Seewald hatte so viele Kinder der Grundschule Schieder motiviert, dass der Lauf über 800m sogar geteilt werden musste.

Darum seien die Kinder auch zuerst genannt: Bei den Mädchen kam Pia Dietel, Hayda Musazai in 3:28min und Ida Bunte in 3:41min (alle Grundschule Schieder) als Erste von 52 Konkurrentinnen ins Ziel, bei den Jungen waren es Paul Striewe in 3:09min, Paul Zisopoulus in 3:16min (beide LG Lippe-Süd) sowie Till Dreier in 3:18min (TSV Rischenau) unter 53 Konkurrenten. Von den jüngsten Sechsjährigen kamen Oskar Tschritter in 4:07 und Mila Husemann in 4:26min am schnellsten über die Strecke.

Beim 10km-Hauptlauf konnte sich Tobias Düben (TSVE 1890 Bielefeld) bald von der Konkurrenz absetzen und mit 34:26min einen überlegenen Sieg davon tragen. Platz 2 ging an Dmitrii Sidnev (vereinslos) in 35:53min, Platz 3 an Brian Gronemeier (TV Lemgo) in 36:18min. Mit Dr. Rudolf Hüls (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) und Siegmund Gedeon (DLRG Lemgo) kamen in 1:00,51 und 1:01,33 die ältesten Teilnehmer in M75, mit Johannes Kunz (M9, Lügde) in 55:08min und Linus Pöhl (M12, LG Lippe-Süd) in 47:55min die jüngsten Läufer wieder an der Grundschule an. Die weiteste Anfahrt hatte Kees de Vries aus Hoogezand (NL) nach Schieder gehabt.

Die Frauenklasse wurde ebenso eindeutig von Lisa Strohmann (LC Solbad Ravensberg) in 39:50min vor Jennifer Janele (Weserbergland Runners Derental) gewonnen, für die die Uhr bei 41:21m stehen geblieben war. Nur 5 Sekunden dahinter freute sich Sarah Metz (ebenfalls Ravensberg) über Platz 3 vor Katjana Quest-Altrogge (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) in 43:26m.

Über die neu ins Programm genommenen 5km setzten sich bei den Männern Timo Schröder (SSV Germania Wehrden) in 20:23m, Luca Schäfers (LG Lippe-Süd) in 20:48m und Frank Henselmann (Eintracht Bielefeld) in 21:06min durch, während Stefanie Welling in 26:32m, Kati Bölefahr (Crossout Bielefeld) in 27:54m und Marietta Bossa (Only Fun) in 28:40m bei den Frauen die Nase vorn hatten.

Beim „Power-Walking“ über 5km dominierte Christoph Mügge (Sparkasse Pb-Dt-Hx) in 30:47min, gefolgt von Dimitri und Miroslawa Kurz in 35:31 und 36:01m und Uwe Kranz (TSV Bentrup-Loßbruch) in 35:46min

Die komplette Ergebnisliste unter https://my.raceresult.com/230907/results

Als Westfalenmeister strahlen um die Wette: Lina Stuckemeier (TV Horn-Bad Meinberg), Berit Ringel (TuS Eichholz-Remmighausen), Marla Koch (Ubbedissen), Lisanne Harns, Josefine Harms (SV Feldrom-Kempen-Veldrom), Karolina Essing (TuS Eichholz-Remmighausen), Melina Krahn (TV Blomberg)
Die mU14 mit Trainern und Eltern-Fanclub: Jakob Schlieker, Paul Zisopoulus (beide TuS Eichholz-Remmighausen) Paul Striewe (SV Feldrom-Kempen-Veldrom), Luis Krahn (TV Blomberg), Tim Peine (TV Bad Meinberg), Linus Pöhl, Oskar Diestelmann (SF Berlebeck-Heiligenkirchen), Julian Krüger (TV Blomberg), Wolf Kröger (SF Berlebeck-Heiligenkirchen), Toralf Mertens (TV Blomberg)

5008 zu 5001 Punkte: Mädchenpower bringt Westfalenmeistertitel

Ein Jubelschrei aus acht Mädchenkehlen hallte über das Stadion Stählerwiese in Kreuztal. Was war geschehen? Bei den Endkämpfen der westfälischen Mannschaftsmeisterschaften, hatten die Mädchen der LG Lippe-Süd in der weibliche Jugend U18, Gruppe 3, verstärkt mit dem SV Ubbedissen in einer Startgemeinschaft, nach drei Disziplinen fast schon abgeschlagen zurück auf Platz 4 zurück gelegen. Im Weitsprung hatten Lisanne Harms, Julia Born und Berit Ringel mit 4,39 bis 4,34m nicht ganz an ihre Bestleistungen anknüpfen können, im 100m-Sprint lieferten Josefine Harms und Marla Koch mit 13,11 und 13,32s gut ab, ebenso im Kugelstoß Karoline Essing und Lina Stuckemeier mit 9,36m und 9,22m. Das war bis dahin Platz 4. War ein Sieg in den beiden letzten Disziplinen noch zu schaffen?

In der 4x100m-Staffel gaben Marla Koch-Josefine Harms- Melina Krahn- Karolina Essing alles und gewannen mit 51,58s die beste Zeit in Gruppe 3. Auch die zweite Staffel gewann ihren Lauf. Jetzt lagen 4 Teams nur durch wenige Punkte getrennt fast gleichauf. Die 800m mussten die Entscheidung bringen, und hier gingen Marla Koch in 2:34,05min und Karolina Essing in 2:43,38min über ihre Grenzen hinaus. Und dann gab es ein sehr knappes Ergebnis: 1. und Westfalenmeister Stg. Ubbedissen/LG Lippe-Süd 5008 Punkte, 2. LAV Rheine 5001 Punkte, 3. TuS Vosswinkel 4995 Punkte. Der Jubel kannte keine Grenzen…..

Auch die anderen Jungen-Mannschaft mU14, Gruppe 2, schlug sich hervorragend: 

Man war als jüngstes Team noch soeben ins Finale gerutscht, doch man wollte mehr: Oskar Diestelmann sprang1,32 hoch (Wolf 1,28m), Julian Krüger lief mit 10,28s die drittbeste Zeit des Tages und steigerte sich über 75m auf 10,64s, Wolf Kröger verbesserte sich über die 60m Hürden um über eine Sekunde auf 11,34s, die 4x75m-Staffel kam in 43,41s in Ziel, Tim Peine warf den Ball 34m, Luis Krahn lief 11,28s über 75m, Linus Pöhl sprang 4,18m weit und Paul Striewe und Paul Zisopoulus lieferten über 800m mit 2:43,71 und 2:52,58min gute Zeiten. Unter dem Strich freuten sich dann alle, sich mit 5510 Punkten sogar auf Platz 6 wieder zu finden.

Für die LG Lippe-Süd war somit ein sehr schöner Saisonabschluss gelungen.

gez. Klaus Brand

Die Kreisauswahl freut sich auf den Wettkampf
Miranda Wolf vor ihrem Superwurf auf deutsche Jahresbestleistung

Deutsche Jahresbestleistung durch Miranda Wolf (TuS Eichholz-Remmighausen) beim OWL-Kreisvergleichskampf

Schon seit Wochen hatten alle ostwestfälischen Leichtathletik-Kreise darauf hin gefiebert: Kreisvergleichskampf im Stadion Russheide in Bielefeld. Und es wurde bei herrlichem Wetter eine Werbeveranstaltung für die Sportart mit vielen persönlichen Bestleistungen und spannenden Wettkämpfen, bei denen es hier nicht um Einzelsiege, sondern um Punkte für die eigene Kreisauswahl ging. Auch der Rahmen mit gemeinsamen Einmarsch, der Präsentation der Kreise und der reibungslosen Durchführung stimmte. Zwar mussten anschließend alle die Vormachtstellung des Kreis Paderborn anerkennen, der unter dem Strich den Siegespokal mit nach Hause nehmen durfte, doch auch der Kreis Lippe schlug sich mit Platz 3 hervorragend. Wäre bei den Lippern nicht ein Fehlstart in mU16 und eine Verletzung der jeweils Besten in wU14 gewesen, wäre ein sicherer zweiter Platz heraus gesprungen. Die Altersklassenwertung in mU12 wurde sogar überlegen gewonnen.

Für den absoluten Höhepunkt des Tages sorgte in W14 Miranda Wolf von der LG Lippe-Süd. sie schleuderte den Speer auf herausragende 43,53m – natürlich lippischer Rekord! Sie verbesserte die bisherige deutsche Jahresbestleistung um fast zwei Meter und war sogar dreimal über die bisherige Marke gekommen. Aber auch sonst gab es aus Lippe sehr Erfreuliches zu berichten: In mU16 siegte Karl-Luis Eickmeier (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) über 800m in 2:12,96min und zusammen mit Luca David-Jannis Brand(beide TV Horn-Bad Meinberg)—Leon Schirpke in der 4x100m-Staffel in 48,95s. Zum Schluss fehlte nur 1 Punkt am Altersklassensieg. In der mU14 gab es über 800m mit Paul-Theo Eickmeier (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) in 2:28,38min und Julian Krüger (LG Lippe-Süd/ TV Blomberg), der die 60mHürden in tollen 10,19s herunter trommelte, sogar zwei Einzelsiege. Auch hier fehlten zum Schluß nur 3 Punkte am Altersklassensieg. Die mU12 wurde sogar von den lippischen Jungen dominiert, auch weil Pepe Reichinger (LG Lippe-Süd/TV Blomberg) mit 1,30m den Hochsprung gewann, und er zusammen mit Linus Reinhard-Jakob Schlieker-Paul Zisopoulus die 4x75m in 30,09s für sich entscheiden konnte. Paul Zisopoulus (LG Lippe-Süd/TuS Eichholz-Remmighusen) wurde Zweiter über 800m in 2:49,37min, Linus Pöhl (TV Blomberg) warf den Ball auf 41,50m, Wolf Kröger (SF Berlebeck-Heiligenkirchen) sprang endlich wieder 1,30m hoch.

Bei den Mädchen ragten neben der Speerwurfleistung von Miranda in wU4 Greta Spieß (LG Lippe-Süd/TuS Eichholz-Remmighausen) heraus, die sich mit 8,05m an die Spitze der westfälischen Bestenliste setzen konnte, und in wU12 Lena Hoppmann (LG Lemgo), die die 50m in sehr guten 7,61s vor Mauch (Paderborn) gewann und im Weitsprung auf 4,15m kommen konnte. Zweite wurde Karoline Essing (LG Lippe-Süd/TuS Eichholz-Remmighusen) im Kugelstoß mit 9,45m, Melina Krahn (TV Blomberg) lief 13,81s über 100m.

Alle waren sich nach der Siegerehrung einig: Das war eine tolle Veranstaltung! Beendet wird die Meisterschaftssaison nächste Woche, wenn es in Kreuztal um die westfälischen Mannschaftstitel geht. Lippe-Süd wird mit ingesamt zwei Mannschaften vertreten sein.

gez. Klaus Brand

Die 8 besten jugendlichen Zehnkämpfer in Deutschland: Till Morawietz (2.v.R.) als sechstplatzierter bei der Siegerehrung in Hannover
Deutsche Mehrkampfmeisterschaften in Hannover: Platz 6 für Till Morawietz im Zehnkampf der MJU20

Angereist war Till als 16ter der Meldeliste und belegte zum Schluss sensationell den 6. Platz mit 6.478 Punkten. Den Auftakt machte Till mit sehr guten 11,12s über die 100m, gefolgt von 6,80m im Weitsprung, 12,39m mit der Kugel und 1,80m im Hochsprung. Danach folgten noch 6 weitere Diziplinen mit 4 persönlichen Bestleistungen. 400m in 53,03s (PB) , 110mH in 16,04s (PB), Diskus 36,96m, Stab 3,80m (PB), Speer 49,39m (PB) und 5:16,85 über die abschließenden 1500m. Als weitere persönliche Bestleistungen sind in der jeweiligen Punktewertung dabei natürlich auch noch persönliche Bestleistungen im Drei-, Fünf-, und im Zehnkampf entstanden, wobei es sich bei der neuen Bestleistung im Dreikampf sogar um einen neuen Kreisrekord handelt. Diesen hielt bislang Malik Diakite der mittlerweile im erweiterten Bundeskader für den Zehnkampf ist. Till ist noch im ersten Jahr des Doppeljahrgangs der männlichen Jugend U20, so dass man auf das nächste Jahr gespannt sein darf.

Leider gibt es aber auch zwei schlechte Nachrichten von diesen Meisterschaften: Sowohl Ole Herlemann (MJU18) und auch Malik Diakite(M) mussten beide den Zehnkampf vorzeitig beenden, da sich bei beiden eine ältere Verletzung wieder bemerkbar machte und insofern die Gesundheit vorging.

Greta Spieß dominiert in W12 die Wurfdisziplinen
Die erfolgreichen Jungen mit ihren Trainern Klaus Brand und Enrico Krüger
Die „Stabi-Gruppe“ kann auf sich stolz sein
LG Lippe-Süd mischt bei erstmaligen FLVW-U14-Meisterschaften erfolgreich mit

In diesem Jahr wurden erstmalig eigene FLVW-Meisterschaften für die 12 und 13-jährigen Kinder veranstaltet. Austragungsort war das Ischelandstadion in Hagen, und große Teilnehmerfelder aus ganz Westfalen sorgten für eine tolle Atmosphäre .

Aus der LG Lippe-Süd hatten sich sogar zehn Mädchen und Jungen qualifiziert, und diese trumpften mit dreimal Gold und zweimal Silber sowie etlichen starken Leistungen groß auf. Greta Spieß gelang dabei WU12 Außergewöhnliches. Da sie sich momentan nicht mit ihren Sprint- und Sprungstärken präsentieren kann, hat sie sich in letzter Zeit die Wurfdisziplinen besonders angeeignet, und das sehr erfolgreich: Den Diskus schleuderte sie auf überragende 24,73m und holte damit mit über drei Metern Vorsprung den Titel. Im Kugelstoß verbesserte sie sich auf 7,79m und wird damit nochmals Westfalenmeisterin, und im Speerwurf wurde sie mit 21,70m noch Vierte. Lale Luise Mesch, die im Stabhochsprung W12 mit 2,61m die deutsche Bestenliste anführt, ließ sich mit 2,55m nicht den Titel streitig machen. Marie Niemann konnte sich mit 2,35m noch auf Platz 4 sichern. Und bei den Jungen M13 sorgte Maximilian Weber für weiteres Stabhoch-Edelmetall. Er gewann mit 2,45m Silber. Vizemeister wurde auch noch Tim Peine, der den Diskus auf 22,02m wuchtete und außerdem mit persönlicher Bestleistung von 7,55m Fünfter im Kugelstoß werden konnte. Wolf Kröger schrammte gleich zweimal mit vierten Plätzen an Bronze vorbei, denn im Diskuswurf M12 fehlten mit 25,90m im Speerwurf ein guter Meter, und im Diskuswurf nur fünf ganze Zentimeter. Oskar Diestelmann schaffte im Hochsprung M12 bis 1,32m alle Höhen im ersten Versuch und musste sich dann mit Platz 5 begnügen, und die 4x75m-Staffel konnte sich mit Diestelmann-Kröger-Peine und Krüger trotz nicht optimaler Wechsel unter 15 Staffeln mit 43,59s überraschend auf Platz 5 wiederfinden.

Gut schlugen sich Julian Krüger mit 10,76s über die 60mHürden im B-Endlauf M13 und Paul Striewe mit 2:44,91min über die 800m M12.

Bei Stabhochsprung konnte die die deutsche Bestenliste anführende Emma Singh trotz herausragender Leistung von 2,92m ebenso wenig gewertet werden wie Leila Nurulinna mit 2,35m, weil beide sich noch in W11 befinden.

Die komplette Ergebnisliste unter www.flvw.de/Termindatenbank

gez. Klaus Brand

Sommer-Meeting der LG Lippe-Süd macht Lust auf Rest-Saison

Das ganze Vereinsteam des TuS Schloß Neuhaus scharte sich zu Beginn des Sommer-Meetings der LG Lippe-Süd um das Mikrofon von Veranstaltungsleiter Klaus Brand und sang zusammen „Happy Birthday“ für den 16. Geburtstag ihrer Freya Brökling. Das war bei herrlichem Wetter der überraschende Auftakt für die 19.Auflage der Traditionsveranstaltung zur Vorbereitung auf den „Rest der Saison“, die mit 196 Teilnehmern aus 25 Vereinen sehr gut besucht war. Es ist auch ein Zeichen dafür, wieviel Spaß die Teilnehmer bei ersten Wettkampf nach den Sommerferien hatten.

Natürlich ragten auch die Leistungen der vielen auswärtigen Athleten heraus, die zum Teil von weit her gekommen waren: Über die 100m lief Pierre Bilo (TuS Dierdorf) bei den Männern 10,85s, Isabel Mayer (TV Wattenscheid) 11,81s bei den Frauen oder Samuel Franke-Göhausen (SV Brackwede) 22,99s in U18 über die 200m. Sarina Brockmann (LG Bünde-Löhne sprang bei den Frauen 6,02m, Jonas Burgmann (Fichte Bielefeld) warf den Diskus 44,51m weit, Simon Büthe (LC Paderborn) den Speer sogar 58,22m. Doch die heimischen Athleten standen dem in nichts nach und lieferten eine ganze Reihe von hervorragenden Leistungen ab: Till Morawietz Sprung in die Weitsprunggrube endete erst bei 6,87m, Michel Bögers Höhenflug über die Stabhochsprunglatte erst bei 4,50m – beide U20 – und der Speer in W14 von Miranda Wolf erst bei 41,28m – das ist die drittbeste Weite in Deutschland in diesem Jahr, die Beste ist immer noch die von ihr selbst mit 41,67m. Marie-Theres Bornemeier warf den Frauen-Diskus auf 40,72m und platzierte sich damit vor der neuen deutschen Meisterin W35, Sandra Albrecht, mit 36,80m, und Karoline Essing (alle LG Lippe-Süd) stieß die Kugeln W14 auf 9,59m. Von der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen ragten in M15 Leon Schirpke in M15 heraus, der die 100m in 12,05s herunter spulte, sowie Karl-Luis Eickmeier, der für die 300m 40,69s brauchte. Bruder Paul-Theo sprintete in M13 die 75m in 10,63s, und Lotta Rothe sprang in W14 1,44m hoch. Vom Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg schwangen sich Annika Klippenstein über 2,50m und Jana Biedermeier in W14 über 2,70m. In der LG Lemgo scheint ein neues Talent heran zu wachsen: Lena Hoppmann dominierte über die 50m W11 in 7,67s und sprang 4,30m weit. Und die Jüngsten ließen sich von der positiven Atmosphäre anstecken: Jonas Wolf (LG Lippe-Süd) sprang in M9 3,52m weit, Lia Fischer (Ubbedissen) in W9 3,43m. Greta Spieß stieß die W12-Kugel auf 7,67m, und Wolf Kröger (beide LG Lippe-Süd) warf den Speer auf 25,81m, womit beide ihre vorderen Plätze in Westfalen festigten. Ein großes Dankeschön möchte Vorsitzender Guido Mertens den 35 Kampfrichtern sagen, die bei sengender Sonne ihren Dienst mit Kompetenz und Engagement verrichteten, dem Wettkampfbüro von Jens, Arne und Tanja Brand, die trotz Druckerproblemen die Organisation sicher stellten, sowie der von Iris Mertens und Inga Brand geführten Cafeteria, die für das leibliche Wohl aller gesorgt hatten.

Die komplette Ergebnisliste unter www.flvw.de/Termindatenbank

Gez. Klaus Brand