Leichtathletik aus Leidenschaft
Stammvereine
4 Siege beim Heinz-Roloff-Meeting in Holzminden

Mit vier Goldmedaillen und einer Silbermedaille im Gepäck ging es für die kleine Stabigruppe
zurück ins Lipperland. Um 11 Uhr griffen Marie Niemann, Leila Nurullina und Wolf Kröger zu den
Stäben und durften im Anschluss alle auf das oberste Siegerpodest klettern. Marie steigerte
endlich ihre Bestleistung aus dem letzten Jahr und freute sich über ihre erste Goldmedaille in der
W13 mit übersprungenen 2,43m. Die ein Jahr jüngere Leila konnte aufgrund einer kleinen
Oberschenkelverletzung in den letzten Trainingseinheiten nicht springen. Mit 2,23m gewann sie
den Wettkampf der W12 und freute sich ebenfalls über ihre erste Goldmedaille. Unser Stabi-
Mehrkämpfer Wolf übersprang 2,13m und wurde Erster der Altersklasse M13.
Am Nachmittag durften auch die Großen ran. Dabei zeigte vor allem Nils Hansen eine
aufsteigende Form. Er wurde hinter dem Tagessieger, Fabio Wünsche aus Potsdam, Zweiter mit
4,33m. Peer freute sich zwar über Gold in der MJU20, aber haderte mit seinen Sprüngen. Letztlich
blieben 4,13m für ihn liegen. Michel hatte nach langen Ablaufproblemen immerhin wieder gute
Absprünge gezeigt, auch wenn es leider nicht zu einer gültigen Höhe gereicht hat.

Joel Hinze mit 6,42 im Weitsprung
Ein Teil der Lippe-Süd-Delegation (alle bekommt man eigentlich nie aufs Foto) von Gütersloh

Großkampftage für Lippe-Süd-Leichtathleten an den Brückentagen

„In vier Tagen drei Tagesveranstaltungen Leichtathletik, mehr geht nicht“, meinte ein trotzdem zufriedener KLO Klaus Brand nach einem intensiven Ostwestfalenmeisterschafts-Wochenende. „Aber bei der bestehenden Terminflut blieb leider nichts Anderes übrig als ein Brückenwochenende, und dabei waren noch etliche Teilnehmer unserer lippischen Vereine mit ihren Eltern auf Kurzurlaub“, schränkte er jedoch ein.

Trotzdem gab es bei hochsommerlichen Temperaturen viel Positives zu berichten:

Die Titelkämpfe im Stabhochsprung (eigener Bericht von Tina Rother) hatten Tina Rother und Desiree Singh übernommen, und im Schulzentrum Mitte in Detmold hatten sich 51 Teilnehmer nicht nur aus OWL eingefunden. Highlight war ein neuer Westfalenrekord von Emma Singh (LG Lippe-Süd) in W12 mit 3,20m, und fast alle Titel gingen an die beiden Vereine LG Lippe-Süd und Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg.

Im Bielefelder Russheide-Stadion trafen sich bei herrlichem LA-Wetter die M/F/U20/U18/U16 aus OWL, und dabei gingen zehn Titel und 14 Vizemeister ins Lipperland. Für die LG Lippe-Süd siegte Marie-Theres Bornemeier bei den Frauen im Diskuswurf mit 41,96m und Kugelstoß mit 13,78m, Karolina Essing im Kugelstoß W15 mit 10,15m und Julian Krüger über die 80mHürden in 12,73s. Die LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen hatte mit Liliana Silva Wagenbach über 800m U20 in 2:32,98min, mit Lotta Röthe über 800m W15 in 2.27,44min, mit Kaja Weiser über 300m W15 in 43,23s und mit Greta Marie Oest im Hochsprung W15 mit 1,35m die Nase vorn. Und bei den 4x100m-Staffeln holte nicht nur die Stg Ubbedissen/Lippe-Süd Gold in wU20 (mit Koch-Ganster-Koch-Harms) in 51,20s, sondern auch die Stg. Lippe-Brackwede in mU18 (mit Krüger-David-Mertens-Brand) in 50,04s. Außerdem gab es mit 13,05s starke Zeiten über 100m für Amanda Schröder (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) in W15 und für Josefine Harms in U20. Bei den Männern sprang Joel Hinze 6,42m weit, und Adrian Mertens (alle LG Lippe-Süd) wurde dreifacher Vizemeister M15 mit Diskus, Hoch und Weitsprung.

Im Gütersloher Stadion LAZ Nord waren am nächsten Tag die U14 und MW11 dran, und auch hier war Lippe mit viermal Platz 1 und achtmal Platz 2 sehr erfolgreich. Zweimal konnte man sich sogar über einen Doppelsieg freuen:In W13 schleuderte Greta Spieß (LG Lippe-Süd) Diskus und Kugel auf 23,27m und 8,61m (außerdem noch Zweite im Weitsprung mit 4,78m, Zweite im Speerwurf mit 23,76m und Dritte über 75m in 10,37s), und Linus Reinhard (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) wurde Meister mit einem Kugelstoß von 8,00m und einem Speerwurf von 24,36m. Mit 8,91m im Kugelstoß M13 wurde Tim Peine um 1cm auf Platz 2 verwiesen, und über 800m M13 schlitterte auch Paul Striewe (beide LG Lippe-Süd) mit 2:40,59min nur knapp an Gold vorbei, nachdem er im Weitsprung 4,33m geschafft hatte.

Die Ergebnislisten von diesen drei OWL-Veranstaltungen sind zu finden unter FLVW / Termindatenbank.

Emma überfliegt 3,20m – OWL-Titel, Westfalenrekord und Bestleistung! (Foto: Tom Finke)
Die Stabhochsprung-Kids klatschen Springerin Lale an. (Foto: Tom Finke)
Ein Tag voller Höhenflüge – Westfalenrekord von Emma Singh

Am Feiertag Christi Himmelfahrt kämpften die besten Stabhochspringer aus Ostwestfalen um die begehrten Medaillen. Insgesamt nahmen 51 Athleten an vier verschiedenen Wettbewerben teil. Unter besten Bedingungen konnten die Wettkämpfe am Detmolder Schulzentrum stattfinden. Das Team um die Trainerinnen und Organisatorinnen Tina Rother und Desiree Singh sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Eine besonders bemerkenswerte Leistung zeigte die 11-jährige Emma Singh, die nicht nur ihre persönliche Bestleistung von 3,20m erreichte und die Goldmedaille gewann, sondern auch einen neuen Westfalenrekord in der Altersklasse W12 aufstellte. Dieser lag zuvor bei 2,85m und wurde von Lina Heine, ebenfalls aus Lippe, gehalten. Nach ihrem erfolgreichen Sprung auf 3,20m entschied sich Emma Singh, den Wettkampf zu beenden und verzichtete auf weitere Versuche. Auf dem zweiten Platz landete ihre Trainingspartnerin Leila Nurullina mit einer Höhe von 2,40m. In der Altersklasse W13 zeigte Lale Luise Mesch Nervenstärke und siegte mit einer Höhe von 2,70m, obwohl ihr Stab zuvor durch einen anderen Athleten gebrochen worden war und sie gezwungenermaßen auf einen anderen zurückgreifen musste, den sie noch nie zuvor gesprungen hatte. Maximilian Weber gewann in der M14 mit 2,30m, ebenso wie Peer Bornefeld in der U20 mit 4m. Adrian-Silas Mertens konnte mit 2,80m die Silbermedaille gewinnen, aber wartet noch auf den ersten Sprung über die magischen 3m. Den höchsten Sprung des Tages erzielte Aaron Thieß von der LG Bünde-Löhne mit 4,30m, gefolgt von Nils Hansen von der LG Lippe-Süd mit 4,10m. Den Abschluss bildeten die jüngsten Teilnehmerinnen in einem Einlagewettkampf. Lotta Gühne sprang ebenso wie Melina Herbst in der W11 über eine neue Bestleistung von 1,80m. Die 9-jährige Márta Kemeny übersprang dabei tolle 1,60m.

Die weiteren Platzierungen unserer LG-Athleten:

  • Julian Krüger (M14) 2. Platz mit 2,10m
  • Marie Niemann (W13) 3. Platz mit 2,20m
  • Marla Pohlmann (W12) 4. Platz mit 2,20m
  • Milana Kriete (W9) 2. Platz mit 1,50m
  • Mia Kolsch (W9) 3. Platz mit 1,10m
56 Lippe-Südler begannen die Saison in Bad Salzuflen hervorragend

Es geht wieder los! Nach dem Trainingslager auf Norderney fieberten alle schon dem ersten Wettkampf entgegen, und das ist traditionsgemäß die Bahneröffnung in Bad Salzuflen. Wie ist man durch den Winter gekommen?

Das fällt bei den 56 Teilnehmern allein aus der LG Lippe-Süd zwar unterschiedlich aus, doch einige Beispiele zeigen jetzt schon, wo es nun hingehen könnte: Erik Steinmeier, der auf der Insel 120km abgespult hatte, legt gleich voll los: 2:04,56min über die 800m U18 ist eine Klassezeit. Greta Spieß sprang in W13 gleich 4,89m weit, Emma Singh in W12 ebenso tolle 1,40m hoch. Ben Krome gewann in M13 nicht nur die 75m in 10,61s, sondern auch das Kugelstoßen mit 10,18m! Julian Krüger legte über 100m in M14 gleich mit einer Zeit unter 13 Sek los: 12,99s! Adrian Mertens gewann in M15 Hoch- und Weitsprung mit 1,53m und 5,10m und zusammen mit Julian, Luca David und Jannis Brand die 4x100m in 49,89s. Joel Hinze wuchtete die 7,26kg-Kugel bei den Männern auf 13,02m, Karoline Essing in W15 kam auf 10,12m und Jasmin Sommer im ersten Kugel-WK gleich auf 9,20m. Über 800m war viel Erfreuliches zu berichten: Kiel Loyek legte in M10 mit 2:52,49min eine tolle Zeit hin, in M13 Wolf Kröger 2.38,31min, Paul Striewe 2:42,51min, in U18 Tristan Kolke 2:13,69min. Die ersten drei Plätze im Weitsprung M13 gingen an Linus Pöhl mit 4,35m, Oskar Diestelmann mit 4,20m und Paul Striewe mit 4,15m, doch dort ging noch mehr: Gerrit Gröne sprang ohne Training 6,21m bei den Männern, Berit Ringel 4,51m in U18, Rafael Horn 3,56m in M11, Aron Kemeny gewann mit 7 Jahren den Schlagballwurf mit 18m usw. usw. Man kann also mit Fug und Recht sagen: Wir sind sehr gut aus dem Winter gekommen!!

Die komplette Ergebnisliste ist zu finden unter www.flvw/Termindatenbank.

gez. Klaus Brand

Werfertag in Dissen

Die Saison eröffneten unsere beiden Wurfspezialisten. Sandra Albrecht und Marie-Theres Bornemeier machten sich auf den Weg nach Dissen zum Frühlingswerfertag.
Bei bestem Wetter ließen sie alles fliegen, was es an Wurfgeräten gibt. Denn es hieß Werferfünfkampf. Dieser Mehrkampf für Werfer besteht aus Hammerwerfen, Kugelstoßen, Diskuswerfen, Speerwerfen und Gewichtwerfen. Sandra hatte in ihrer Paradedisziplin Hammerwerfen zunächst Schwierigkeiten. Sie warf jedoch trotzdem noch 39,07m.
Auch der Diskus flog auf 36,15m und die Kugel 10,02m. Der Speer landete bei 23,94m und das Gewicht bei 11,95m. Marie ist gerade mitten in der Umstellung der Technik auf Drehstoß. Daher flog die Kugel nicht so weit wie sonst. Das Ergebnis waren solide 13,23m.
Der Diskus flog auf sehr gute 41,48m. Der Speer auf 31, 65m und der Hammer auf 29,00m und das Gewicht auf 8,51m. Obwohl die Stärke der beiden in unterschiedlichen Disziplinen liegt, sind sie doch im Ergebnis fast identisch. Marie (W30 aW) erreichte 2649 Punkte und Sandra (W35) 2627 Punkte. Doch nach dem Fünfkampf standen auch noch die Einzeldisziplinen an, in denen Sandra im Hammer- und Diskuswerfen und Marie im Diskuswerfen und Kugelstoßen nochmal an den Start gingen.
Beide spürten schon den langen Tag und die bereits absolvierten 5 Disziplinen.
Trotzdem wurden mehr als zufriedenstellende Weiten erzielt.
Maries Diskus flog wieder auf sehr gute 42,10m und die Kugel auf 13,05m.
Auch Sandra verbesserte sich in beiden Disziplinen (Diskus 37,08m und Hammer 41,69m).

Dass die Kraftwerte stimmen, spürte heute der Diskus von Marie, der so stark gegen den Pfosten knallte, dass er leider nicht mehr zu gebrauchen ist.
Jetzt muss nur noch an der Technik gefeilt werden und dann kann es bei der Bahneröffnung in Bad Salzuflen am 1. Mai weitergehen.

Die LG Lippe-Süd macht Werbung auf dem Detmolder Frühlingsfest

„Wenn man mit dem Flugzeug fliegt, darf man nicht den Motor abstellen!“ Diesen Vorsatz von Rockefeller machte sich auch Klaus Brand zu eigen. Auf dem Frühlingsfest in Detmold wurde eine Fläche auf dem Marktplatz belegt, um dort als starke LG Lippe-Süd Präsenz zu zeigen und zu werben. Mit einem Weitsprung aus dem Stand auf Matten, einem Hochsprung aus dem Stand nach oben und einem Bankdrücken-Test mit einer 20kg-Hantel – hinterlegt von einem LG-Riesenbanner und der von Familie Kröger gestifteten Flag – wurden die Menschenmassen interessiert, und so manch einer stellte sich auch den vorgegebenen Herausforderungen. Alle Ergebnisse wurden auf langen Tapetenbahnen (gestiftet von Familie Loyek) notiert. Im Standweitsprung wurden bei den Männern 2,42m erreicht, bei den Frauen 2,01m, im Sprungkrafttest kam man auf 61cm und 46cm, und die 20kg-Hantel wurde 125 mal bzw. 40 mal gestemmt. Das Ganze wurde mit weit über Hundert „Spaß-Leichtathleten“ ein voller Erfolg, und es wurde sogar ein kurzer Video-Film von Stadtsportverband Detmold davon aufgenommen. Dass dies so erfolgreich werden konnte, ist einer ganzen Reihe von Helfern zuzuschreiben: Dagmar und Thomas Husemann, Greta Spieß, Vanessa und Jana Apelt, Karolina Essing, Nala und Tamara Kohring und Erik Steinmeier. „Es ist eben nicht selbstverständlich, fast einen ganzen Tag für die Unterstützung der LG Lippe-Süd zur Verfügung zu stehen, und dafür sei allen ganz herzlich DANKE gesagt!“

gez. Klaus Brand

Die Norderney-Trainingslust ist weiterhin ungebrochen

Nunmehr zum 39. Mal hat die LG Lippe-Süd ein Trainingslager eine Woche vor Ostern im Kreisjugendheim Detmold durchgeführt. Perfekt vorbereitet vom Vorsitzenden Dr. Guido Mertens, hatten sich 63 Aktive aufgemacht, um sich auf die Leichtathletik-Saison 2024 vorzubereiten. Denn die Bedingungen sind dort ideal: Der Strand ist nur 150m entfernt, ein Rasenplatz ist ebenso vor der Haustür wie eine Sporthalle, ein Kunstrasenplatz und die Decke eines alten Bunkers, der für Kugelstoß und Diskus- und Speerwürfe genutzt wird – und im Stadion von Norderney durften die Lippe-Südler Runden drehen und Weitsprünge absolvieren. In Absprache mit dem örtlichen Sportverein konnte ein Raum sogar als Krafttraining für die mitgebrachten Hanteln und Deuserbänder umfunktioniert werden.

Das alles wurde täglich für sieben bis acht Stunden Training genutzt: Die Trainingsgruppe der Älteren unter Marco Müllers und Thorsten Schäfers bereitete sich vorrangig für den Zehn- und Siebenkampf vor und war nach der Woche sehr müde, aber auch sehr zufrieden mit dem Geschafften. Die große Gruppe der „Halbstarken“ unter Klaus Brand, Enrico Krüger und Michael Striewe hatte ihre Schwerpunkte mit Vorbereitung auf Sprintausdauer und Kraftzuwachs, auf alle Würfe und natürlich den Mehrkampf. Und die Jüngeren unter Jannika Hoffinger und Stephan Nolte hatte viel Spaß bei der Erarbeitung von Grundlagen des Laufens, Werfens und Springens und bei der Erlangung des Laufabzeichens.

Für einen City-Bummel oder einen Sonnenuntergang am Strand war aber neben all dem Training noch Zeit genug. „Nebenbei“ wurde sogar noch Wesentliches erfahren: Küchendienst für alle, Pünktlichkeit zu den Essenszeiten und zum Training, Sauberhalten der Zimmer und gegenseitige Rücksichtnahme bei allen Gelegenheiten.

Nach der Abfahrt von Norddeich dauerte es dann abschließend keine Viertelstunde, bis alle ihrer Müdigkeit nachgegeben hatten. Alle waren sich aber noch vor der Rückkehr ins Lipperland einig: Norderney 2025? Aber natürlich!

gez. Klaus Brand

Der große Essraum
Grillen bei schönem Wetter musste sein
Auf dem „Zuckerpatt“ wurde so manch eine Laufeinheit gesehen
Der zum Kraftraum umfunktionierte Multifunktionsraum des örtlichen Sportvereins
Hanjo Seedorf, vor vor vielen Jahren bei uns zum Zehnkämpfer ausgebildet, brachte nun eine eigene Gruppe aus Lüneburg mit
Das Gruppenbild zum Abschluss
Beim Nachwuchs sind zumeist die Eltern engagiert dabei - hier mit der 4x100m-Staffel der LG Lippe-Süd
Für Lippe hätte es noch mehr sein können bei den Westfalenmeisterschaften

Nicht gerade vom Glück begünstigt wurde der lippische Nachwuchs bei den mit 350 Teilnehmern sehr gut angenommenen FLVW-Meisterschaften U14 in der Paderborner Ahorn-Sporthalle. Da führte die Lippe-Südlerin Greta Spieß im Kugelstoß W13 bis zum vorletzten Versuch überhaupt mit 8,84m die ganze westfälische Konkurrenz an, um dann noch mit einem „Ausrutscher“ der bis dahin Zweitplatzierten auf 9,21m geschlagen zu werden. Und im Weitsprung hatte sie lange das Feld angeführt, sich sogar noch einmal auf überragende 4,74m gesteigert, um dann noch mit 4,78m und 4,76m auf Platz 3 durchgereicht zu werden. Oder Newcomer Ben Krome, der sich im 6om-Hürdenlauf mit einer halben Sekunde Steigerung bis in die beiden Finalläufe gekämpft und dort mit 11,01s schon eine Medaille sicher zu haben glaubte, und dann noch um eine Hundertstel Sekunde auf die „Holzmedaille“ geschoben wurde. Oder Oskar Diestelmann (alle LG Lippe-Süd), dem nur ein gültiger Sprung über 1,49m im Hochsprung M13 fehlte, um Bronze zu bekommen, und dadurch sogar auf Platz 6 abrutschte. Oder die 4x100m-Staffel der LG Lippe-Süd, die – in Führung liegend – im letzten Wechsel abstoppen musste und dadurch ganz knapp den Staffeltitel an die LG Olympia Dortmund abgeben musste.

Das soll nicht heißen, dass es nur Pech gegeben hatte, denn zweimal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze für Lippe für insgesamt gerade 12 Mädchen und Jungen sind ein hervorragendes Ergebnis. Im Stabhochsprung gewann Emma Singh den W12-Wettbewerb mit sogar in Europa außergewöhnlichen 3,05m vor Leila Nurilina (beide LG Lippe-Süd) mit 2,20m und Raghad Shreteh (Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg) mit 2,20m. In W13 freute sich Lale Luise Mesch (LG Lippe-Süd) über 2,50m. Im Stabhoch-Wettbewerb M13 siegte Wolf Kröger mit 2,10m. Ben Krome (beide LG Lippe-Süd) wurde Zweiter im Kugelstoß M13 mit 9,44m, ebenso Linus Reinhard (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) in M12 mit 7,21m. Außerdem konnten lippische Mädchen und Jungen – zumeist mit persönlichen Bestleistungen – noch elfmal mit den FLVW-Urkunden der besten Acht von Westfalen geehrt werden. Damit konnten die drei lippischen Vereine, deren Athleten sich für die erst zum weitenmal stattgefundenden U14-Meisterschaften qualifiziert hatten, doch noch zufrieden sein.

Alle Ergebnisse sind zu finden unter flvw/Termindatenbank

Gez. Klaus Brand

Viele neue Bestleistungen beim Detmolder Stabhochsprungabend

Am späten Sonntagnachmittag gab es für die U14 einen letzten Test vor den Westfalenmeisterschaften. Leila Nurullina(W12, Bild) nutze die Gelegenheit und konnte ihre Bestleistung auf 2,41m hochschrauben und wurde hinter Emma Singh, die locker über 2,91m flog, Zweite. Max Weber bestätigte mit einem guten Sprung über 2,61m seine aktuell gute Form. Marie Niemann (W13) übersprang 2,11m. Wolf Kröger & Ben Krome (beide M13) freuten sich beide über 2,01m. In ihrem allerersten Stabhochsprungwettkampf präsentierte sich Lotta Gühne (W11) mit übersprungenen 1,71m sehr gut. Auch unsere Jüngsten zeigten wieder hervorragende Leistungen: Márta Kemeny und Milana Kriete (W9) sprangen beide über 1,61m.

Alle weiteren Ergebnisse unter flvw.de

Kommenden Sonntag geht’s für Emma, Leila, Marla und Marie zu den Westfalenmeisterschaften. Hoffentlich ist auch bis dahin die Kapselverletzung von Lale verheilt, sodass sie auch bei der Vergabe des Westfalenpferdchens ein Wörtchen mitreden kann.

Die Teilnehmer in Paderborn freuen sich auf die gleich anlaufenden Schulungen
Enrico Krüger schaut genau hin beim Hürdenlauf
Auch Tempoläufe können Spaß machen, hier mit Klaus Brand
Erfolgreiche Nachwuchsförderung in Ostwestfalen-Lippe abgeschlossen

 Vor drei Jahren hatte es begonnen: Ein Kreis von engagierten Ostwestfalen-Trainern unter Koordination von Klaus Brand hatte sich vorgenommen, den Nachwuchs in den neun Kreisen zu fördern und mehr Jugendliche der Region auf ein höheres Niveau zu führen. Das ist in einem eher ländlich strukturierten Gebiet mit großen Entfernungen nicht leicht zu realisieren, wo man immer auf Fahrer angewiesen ist. Man wollte in zweiwöchigen Rhythmus und in jeweils anderen Hallen ein Angebot machen, das sich am Bedarf orientieren sollte. Für jede Veranstaltung über jeweils vier Stunden standen dann fünf bis sieben Trainer bereit, um alles abdecken zu können. – Gesagt – getan!

Im letzten Jahr war es schon erfolgreich gelaufen. Zwar musste man beispielsweise aus Rhaden im Norden oder Höxter im Osten oder Gütersloh im Westen lange Anfahrtswege in Kauf nehmen, um nach Paderborn, Bielefeld, Detmold oder Minden zu kommen, doch es waren durchschnittlich 54 Teilnehmer vor Ort.

In diesem Winterhalbjahr wurde es noch besser, denn in insgesamt neun Terminen kamen 556 Teilnehmer aus 22 Vereinen zusammen – das waren im Durchschnitt 61,8 pro Veranstaltung – um sich im Sprint, im Hürdenlauf, im Kugelstoß, Speer- oder Diskuswurf, Hoch-, Weit- und Stabhochsprung oder Mittelstrecke schulen zu lassen. Da aus der Trainer-Kerngruppe nicht immer alle konnten, war es für viele eine Ehre, einzuspringen und ihr Können zu zeigen. So waren insgesamt 21 Trainer einbezogen – das ist echte Teamarbeit mit hoher Identikationsstiftung für OWL!

Bei der letzten Veranstaltung in der Paderborner Ahorn-Sporthalle mit 71 Teilnehmern schulten Steffen Biermann, Patrick Nickel (Bünde-Löhne) und Tapio Linnemöller (Minden) den Sprungbereich, Enrico Krüger (Blomberg) den Hürdenlauf, Michael Striewe (Bielefeld) und Klaus Brand (Detmold) Sprint und Mittelstrecke und Peter Sjoerds (Herford) den Kugelstoß. Dieses Winterhalbjahr ist jetzt abgeschlossen.

Das Förder-Projekt hatte auch schon die FLVW-Spitze in Person von LA-Chef Bernhard Bussmann und Sportwart Hubert Funke beeindruckt: „So etwas könnten wir überall im Lande brauchen, um die Leichtathletik weiter voran zu bringen. Wir danken darum ausdrücklich dem gesamten Trainerteam für das tolle Engagement und allen Vereinen für die Mitarbeit. Weiter so!“

Gez. Klaus Brand

Die Jüngsten streben dem Ziel zu in der schmucken DBB-Kreissporthalle in Detmold
Viele Kinder sprangen erstmals im Winter in eine „richtige Sandgrube
Bei den Rundläufen auf der 100m-Runde gaben alle noch einmal alles
Ein spannender Leichtathletik-Nachmittag mit krönender Siegerehrung

Die älteren Leichtathleten haben ihre lippischen, ostwestfälischen und westfälischen Hallenmeisterschaften in diesem Jahr bereits sehr erfolgreich hinter sich, und nun waren die Kinder von 11 Jahren und jünger dran, um Kreismeistertitel bei den Kinder-Hallenbesten-kämpfen in der Detmolder DBB-Halle anzustreben. Leider war mit Ulrich Offel der eigentlich unentbehrliche Vorbereiter erkrankt, doch Annett Schmid und Marie-Theres Bornemeier sprangen in die Bresche, um zusammen mit VKLA Klaus Brand einen für Kinder und Eltern und Großeltern freudvollen Nachmittag durchzuführen, zu dem sogar Gäste aus dem Sauerland und Salzkotten gekommen waren. „Das wurde dann eine echte Werbung für die Kinderleichtathletik!“ resümierte dieser dann zum Schluss, „und wir danken ausdrücklich den 22 Kampfrichtern und Riegenführern aus jugendlichen Leistungssportlern, die für geregelte Abläufe beim Sprint, „Hürdenlauf“, Weitsprung, Hochsprung, Heulerwurf und Medizinballstoß gesorgt haben!“

Für die 10- und 11-jährigen Kinder gab es einen kindgerechten Sechskampf zu absolvieren, für die 8- und 9-jährigen einen Fünfkampf und für die U8-Kinder einen Vierkampf. Weil nach jeder Disziplin die Reihenfolge sich ändern konnte, war für Spannung bis zum Schluss gesorgt, und so hatten nicht nur die 70 gemeldeten Kinder ihren Spaß, sondern auch die Eltern, die sich mit Kaffee und Kuchen der von Guido Mertens und Inga Brand organisierten Cafeteria gütlich taten und mitfieberten.

Bis zu den abschließenden Rundläufen wusste niemand, wer die Mehrkämpfe gewonnen haben könnte. Angefeuert von gut gefüllten Tribünen, gaben die Kinder dort noch einmal alles. Und sie waren kaum wieder zu Atem gekommen, dann ging es auch schon mit den stimmungsvollen Siegerehrungen los, wo alle Kinder aufgerufen wurden und unter großen Beifall stolz ihre Urkunden präsentierten.

Kreismeister bei den Jungen wurden in M11 Raphael Horn (LG Lippe-Süd), in M10 Jonas Wolf (LG Lippe-Süd), in M9 Max Prüssner (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen), in M8 Elias Liebig (LG Lippe-Süd), in U8 Aron Kemeny (LG Lippe-Süd).

Bei den Mädchen holten die Titel in W11 Charlotte Block (LG Lippe-Süd), in W10 Elli Fischer (LG Lemgo), in W9 Marta Kemeny (LG Lippe-Süd), in W8 Hannah Kamphausen (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen), in U8 Clara Grieger (LG Lippe-Süd).

Da bei allen Teilnehmern an diesem Nachmittag aber eher der gemeinsame Kinder-Eltern-Spaß im Vordergrund stand, haben alle gewonnen, vor allem aber die Leichtathletik.

Gez.: Klaus Brand

Überzeugende Leistungen beim Springermeeting in Detmold

Das erstmals ausgetragene Springermeeting in der Kreissporthalle des Dietrich-Bonhoeffer-Berufskollegs brachte viele neue persönliche Bestleistungen und sogar einen Hallenrekord hervor. Neben den Ostwestfalenmeisterschaften der Jugendlichen und Männer & Frauen im Stabhochsprung, konnte sich auch der LG-Nachwuchs im Stabhochsprung und Weitsprung gut präsentieren.

Lale Luise Mesch überflog starke 2,75m und scheiterte sehr knapp an der folgenden Höhe. Damit schiebt sie sich wieder auf Position 1 der Deutschen Bestenliste der W13. Maximilian Weber (M14) freute sich über 2,65m, die für ihn ebenfalls Bestleistung bedeuten. Die 11-Jährige Emma Singh überquerte gute 2,95m. Ihre Mutter Desiree Bösebeck-Singh konnte sich mit 3,60m den OWL-Titel der Frauen sichern. Im Stabhochsprung der Männer stelle Aaron Thieß von der LG Bünde Löhne einen neuen Hallenrekord auf. Er gewann mit 4,45m den OWL-Titel vor Nils Hansen, der nach langer Verletzungspause 4,15m überquerte. Auch die jüngsten Stabhochspringer*innen konnten am frühen Samstagmorgen für ordentlich Furore sorgen. Die jüngsten Teilnehmerinnen Márta Kemeny und Milana Kriete ließen 1,65m bzw. 1,45m unter sich.

Im Weitsprung konnte Greta Spieß ihre Bestleistung auf 4,60m steigern und gewann den Wettkampf der W13. Ihr Trainingspartner Linus Pöhl (M13) sicherte sich den Sieg mit 4,47m vor Ben Krome mit 4,25m. Emma Singh sprang in der W12 knapp an die 4m Marke und konnte mit 3,96m den Sieg vor Marla Pohlmann (3,63m) verbuchen. In der weiblichen Jugend U18 sprang Julia Born mit 4,71m nah an ihre Bestleistung ran.

Lippe-Süd-Leichtathleten in Ostwestfalen eine Macht

Die Leichtathleten in Ostwestfalen haben mit ihren Hallen-Meisterschaften an zwei Tagen in Bielefeld und Paderborn ein Mammut-Ereignis hinter sich, das für die beteiligten Trainer und Betreuer mit bis zu achtzehn Stunden Einsatz eine große Herausforderung bedeutet hat. Für die Lippe-Südler haben sich die Meisterschaften trotzdem sehr gelohnt, denn in allen Altersklassen konnte man nicht nur gewichtige Worte mitreden, sondern sogar insgesamt 10mal Gold einfahren.

Am ersten Tag beeindruckte besonders die neue Startgemeinschaft Lippe-Brackwede, die über 4x200m mit Franke-Anstötz (Brackwede) -Emilan Schlieker (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) und Ole Herlemann (LG Lippe-Süd) mit 1:33,55s auf Anhieb die Qualifikation für die Deutschen U20-Meisterschaften schaffen konnte (Foto mit Coach Olli Dierks).

Dann wurde eine Dominanz der LG Lippe-Süd im Kugelstoß deutlich: Bei den Frauen gewann (natürlich) Marie-Theres Bornemeier mit 12,97m, die sich in einem Umstellungsprozess auf Drehstoß befindet. Dahinter aber gleich Sandra Albrecht, die auf 10,93m kam und als W35-Athletin Platz 2 belegen konnte. Mit der Drehstoßtechnik platzte auch der Knoten bei Jannis Brand, der in U18 auf hervorragende 13,31m kam. Damit hätte er die Westfalenmeisterschaften mit weitem Abstand gewonnen.

Diese Dominanz setzte auch auch am zweiten Tag fort: In W15 schleuderte Miranda Wolf die Kugel im letzten Versuch auf 10,40m und überholte damit die bis dahin führende Karolina Essing mit 10,28m. In W13 lagen Greta Spieß mit 8,56m und Romy Bergmann (LG Lage-Detmold auf den ersten Plätzen. Ben Krome mit 8,57m auf Platz 3 M13 vervollständigte das Bild noch. Er freute sich aber außerdem über den Sieg über 60mHürden in 11,72s und Platz 3 im Weitsprung.

Julian Krüger war gleich zweifach nicht zu schlagen: Über 60mHürden M14 in 10,04s und im Weitsprung mit 4,68m. Dazu Platz 3 im Sprint mit 8,31m und Platz 2 im Hochsprung mit 1,45m.Bemerkenswert in W12 Emma Singh: Eigentlich Stabhochspringerin, siegte sie im Hochsprung mit 1,35m. Adrian Mertens holte dreimal eine Vizemeisterschaft in Hoch, Stabhoch und Weit (erstmals über 5m). Wolf Kröger steigerte sich im 800m-Lauf M13 auf hervorragende 2:38,39min, Linus Pöhl konnte seine Titelambitionen mit drei ungültigen Versuchen im Weitsprung M13 leider nicht wahr machen, Paul Zisopulus kam erstmals im Weitsprung M12 mit 4,01m ebenso auf Platz 3 wie Oskar Diestelmann im Hochsprung M13 mit 1,40m. Julia Born holte in U18 zwei dritte Plätze:Mit 10,75s im Hürdenlauf und mit 4,59m im Weitsprung. Und diese Meisterschaften zeigten, dass der Stabhochsprung unter Tina Rother und Desi Singh immer mehr eine führende Rolle einnimmt: Neben dem Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg in W15 und W14 war die LG Lippe-Süd viermal ganz vorne: Maximilian Weber in M12 mit 2,60m, Wolf Kröger in M13 mit 2,00m, Lale Mesch in W13 mit 2,70m und Leila Nurilinna in W12 mit 2,20m vor Marla Pothmann mit 2,10m.

Zu guter Letzt gab es noch zweimal Staffelsilber: In U14 über die 4x100m in 58,35s (Kröger-Striewe-Diestelmann-Krome) und in U20 über die 4x200m in 1.58,48s u.a. anderen mit Julia Born und Berit Ringel.

Heuler-Würfe und Biathlon machen Lust auf Kinder-Leichtathletik

Seit vielen Jahren veranstaltet die LG Lippe-Süd nun schon mit eigens für Kinder konzipierten Disziplinen in der Horner Püngelsberg-Sporthalle ihre „Hallenmasters“, wo für die Leichtathletik begeistert werden soll. Mit einem „Hin- und zurück-Sprint“ über 30m, einem Minihürdenlauf, einem Heuler-Weitwurf, einem Zonenweitsprung vom Kastendeckel, einem Zielwerfen, beidbeinigen Schnelligkeitssprüngen und ein einem von den Ski-Wettkämpfen abgeguckten Biathlon wird ein Siebenkampf absolviert. Alle Disziplinen werden zusammen als Mehrkampf gewertet, wobei die Führung dauernd wechselt, und es spannend bis zum Schluss bleibt. Die Vereinsführung hatte auch diesmal komplett einem jungen Team die Organisation überlassen, das sich aus Sandra Albrecht, Marie-Theres Bornemeier, Jannika Hoffinger und Lina Stuckemeier zusammengesetzt hatte. „Und die haben das toll gemacht, und unsere Jugendlichen haben als Helfer und Kampfrichter sehr gut unterstützt!“ fasste Guido Mertens als Vorsitzender seine Eindrücke zusammen, und Kreis-Leichtathletik-Obmann Klaus Brand ergänzte: „Das war eine echte Werbung für die Kinder-Leichtathletik, zumal außer den Talentsichtungsgruppen noch Gastgruppen aus Bünde-Löhne und der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen dabei waren!“

Es war von Beginn an für die Eltern und Großeltern ein beindruckendes Bild, als das Orga-Team die 70 Kinder zusammen warm gemacht hatte, und diese dann mit viel Begeisterung Laufen, Werfen und Springen in vereinfachter Form erfahren konnten. Und wenn die Nervenanspannung bei den Eltern ihnen zu groß wurde, dann holte man Kaffee und Kuchen aus der Cafeteria von Iris Mertens und Inga Brand.

Dementsprechend herrschte eine harmonische Stimmung bei der gesamten – gerade dreistündigen – Veranstaltung, die sich auch darin äußerte, dass bei der Siegerehrung jedes Kind beklatscht und gewürdigt wurde.

Wer nun Appetit an der Leichtathletik bekommen hat, der hat am 18.2.24 Gelegenheit, sich auf höherer Ebene zu beteiligen . Dann werden nämlich in der Kreissporthalle Dietrich-Bonhoeffer an der Wittekindstraße in Detmold die „Kinderhallenbestenkämpfe“ veranstaltet. Für die 11 und 10-jährigen wird es dann einen Sechskampf geben, für die 8- und 9-jährigen einen Fünf- und für die 7- und 6-jährigen einen Vierkampf, alles mit kindgemäßen Disziplinen. Meldung möglich über die Vereine oder einfach kommen auf 11.00 Uhr in die Halle.

Für alle ein schöner Nachmittag, im Vordergrund das junge Orga-Team
Lina Stuckemeier und Jannika Hoffinger wäre alle Kinder auf
Weitsprung in Zonen
Julian Krüger holt völlig unerwartet Bronze über 60mHürden M14
Tristan Kolke (Bahn 2) beim Start über 400m

Fünfmal Edelmetall für Lippe-Südler bei Westfalenmeisterschaften

Über 800 Teilnehmer hatten sich für die zweitägigen westfälischen Hallenmeisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle qualifiziert, und die Lippe-Südler mischten mit zwei Titeln und weiteren dreimal Silber und Bronze munter mit: Peer Bornefeld ging als Favorit in den Stabhochsprung U20, sorgte dort aber für Herzrasen bei Trainerin Tina Rother, denn er riss zweimal die Anfangshöhe von 4m, ehe er in den Wettkampf fand und anschließend mit 4,30m klar gewinnen konnte.

Einen hervorragenden Einstand hatte die neue Startgemeinschaft Lippe-Brackwede (LG Lippe-Süd+LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen+SV Brackwede). Über 3x1000m freute man sich über den Titel U18 in 8:16,16min mit Erik Steinmeier-Eickmeier-Lewandowski, und in U20 über Platz 2 in 8:41,50min mit Pottmann-Tristan Kolke-Schlieker.

Für die größte Überraschung sorgte in M14 Julian Krüger. Mit 10,99s in seinem ersten Lauf über 60mHürden unter neuen Bedingungen qualifizierte er sich in Lage soeben für Dortmund und kam dann mit 10,82s knapp noch in das Finale. Dort nahm er sein Herz in beide Hände, verbesserte sich auf unglaubliche 9,86s und wurde damit mit Bronze belohnt! Ebenfalls Bronze ging an Maximilian Weber im Stabhochsprung M14 mit 2,50m. Miranda Wolf fehlte daran mit 10,10m im Kugelstoß W15 nur ein ganzer Zentimeter. Karolina Essing wurde hier Fünfte mit 9,92m. Nah ans Edelmetall mit Platz 4 kam Adrian-Silas Mertens (LG Lippe-Süd) mit 2,70m im Stabhochsprung M15. Jannis Brand stieß die Kugel U18 mit 11,60m auf Platz 5, Julian Krüger konnte sich mit 4,78m im Weitsprung M14 noch einmal auf dem Siegertreppchen wiederfinden. Tristan Kolke wurde Elfter mit 58,16s über 400m U20.

Alle Ergebnisse sind zu finden unter flvw/Termindatenbank

LG LIPPE_SÜD SORGT FÜR EINE KLEINE SENSATION!

Bislang kaum bemerkt, wachsen in der LG Lippe-Süd wieder einige sehr hoffnungsvolle Talente heran, die in 2023 herausragende Leistungen gebracht haben. Für die Lippische Landeszeitung waren diese Leistungen am 27.1. nur ein Mini-Artikel ganz unten auf der Sportseite wert. Hallooo?? DIESE BEIDEN MÄDCHEN SIND DIE BESTEN VON GANZ DEUTSCHLAND IN IHREN ALTERSKLASSEN – GEMESSEN AN ALLEN SPORTFESTEN DES JAHRES!

Dabei ist nicht einmal dieser kurze Artikel vollständig: Miranda Wolf (Jg. 2009) ist nicht nur im Speerwerfen, sondern außerdem im 200g-Ballwurf mit 62,50m die Nummer 1 der deutschen Bestenliste. Und eine noch Jüngere schickt sich an, ihrer Mutter Desiree (U18-Weltmeisterin) nachzufolgen: Emma Singh (Jg. 2012) darf bei Meisterschaften noch nicht starten, doch sie ist 2023 bei offiziellen Wettkämpfen jetzt schon 3,07m hoch gesprungen – so hoch wie wahrscheinlich kein Mädchen wenigstens in Europa…

gez. Klaus Brand

Oskar kann es nicht glauben: 1,49m!!
Hürden aufstellen in der Halle Werranger - überall sind die fleißigen Kampfrichter am Werk
Oskar überspringt mit 1,49m in M13 seine Körpergröße
Lippische Leichtathleten mit den Hallenmeisterschaften sehr zufrieden

Das Jahr ist erst ein paar Tage alt, und die lippische Leichtathletik hat schon ihre Hallenmeisterschaften in der DBB-Halle Detmold und in der Werreanger-Halle in Lage in einer zweitägigen Doppelveranstaltung durchgeführt. Der Kreis-LA-Ausschuss freute sich über insgesamt 232 Teilnehmern, „doch“ – so Wettkampfleiter Klaus Brand – „zur Wahrheit gehört auch, dass wir von Rheine, Wattenscheid oder Erkenschwick bis hin zu OWL 18 Vereine zu Gast hatten, die gerne gekommen sind, weil sie Qualifikationen oder einfach ein schönes Sportfest haben wollen. Dass dies mittlerweile so gesehen wird, liegt weitgehend an Wettkampfwart Ulrich Offel, ohne dessen Vorbereitung so etwas nicht möglich sein würde!“

Etliche Gäste dürften sich mindestens für die demnächst folgenden Westfalenmeisterschaften qualifiziert haben, doch auch bei den Lippe-Südlern gab es Beeindruckendes zu sehen:

Am erstaunlichsten präsentierte sich Oskar Diestelmann, der sich im Hochsprung um 15cm verbessert zeigte und mit 1,49m seine Körpergröße übersprang.

In M14 gewann Julian Krüger alle sechs ausgeschriebenen Wettbewerbe: Weit 4,88m-Kugel 8,25m Hochsprung 1,48m—60m 8,47s -60mHürden 10,99s. Jannis Brand siegte u.a. mit 12,09m im Kugelstoß, 5,30m-Weitsprung und 1,60m im Hochsprung fünfmal in U18. In M13 war Ben Krome in seinem ersten Wettkampf überhaupt in vier Disziplinen nicht zu schlagen; dazu sprang er 4,57m weit und lief die 60m in 8,74s. Und in W11 deutet sich mit Emilia Krüger ein hoffnungsvolles Talent an, denn 8,22s über 50m, 1,20m im Hoch- 3,90m im Weitsprung sind außergewöhnlich. In den Favoritenkreis beim FLVW drängten sich Miranda Wolf mit 10,33m Kugelstoß W15 (vor Karolina Essing mit 9,58m), Greta Spieß mit 9,03m Kugelstoß W12 oder Emma Singh mit tollen 1,40m im Hochsprung W12. Lina Stuckemeier distanzierte mit 9,19m im Kugelstoß U18 die weitere Konkurrenz.

Peer jubelt nach seinem Sprung über 4,30m

Westfalenmeisterschaften Teil I – Peer überfliegt 4,30m & Desi feiert Meisterschaftscomeback

Der erste Teil der Westfalenmeisterschaften ist Vergangenheit. Zwar ging es für die Lippe-Südler ohne Medaille nach Hause, aber die Freude über Bestleistungen überwog.

Peer, der eigentlich noch der U20 Klasse angehört, startete bei den Männern mit und freute sich vor allem über seine neue Bestleistung von 4,30m. Da er diese Höhe erst im zweiten Versuch übersprang, reichte es leider nur für die Holzmedaille. Mit guten Sprüngen und einigen technischen Veränderungen greift er voller Zuversicht nächste Woche Samstag erneut in Dortmund bei „seinen“ Westfälischen zum Stab und probiert dort sein erstes Westfalenpferdchen zu ergattern.

Auch Desiree freute sich über einen rundum gelungen Wettkampf. Nach wochenlangen Problemen mit Anlauf und Absprung, startete sie mit 8 Anlaufschritten in den Wettkampf. Sie überquerte damit 3,40m und entschied sich auf eine Anlaufverlängerung. Es klappt sofort und so gut, dass unsere Stäbe zu weich wurden.

Die zwei Nachwuchs-Mehrkämpferin Karolina Essing (W15) und Mehrkämpfer Julian Krüger (M14) starteten im 60m Sprint. Julian schaffte den Sprung ins Finale und freute sich über eine neue Bestleistung von 8,46 sek. und wurde damit 12. Auch Karolina lief ein tolles Rennen und belohnte sich mit einer neuen Bestleistung von 8,54 sek.

 

Emma Singh bei ihrem Sprung über 3,07m
Die erfolgreiche Nachwuchsgruppe der LG
LG- Stabis mit zwei Bestleistungen beim X-Mas Cup in Dortmund
Am Samstag fand der letzte Wettkampf des Jahres in Dortmund statt. Bereits um 11 Uhr ging der Nachwuchs in der Helmut-Körnig Halle an den Start. Emma Singh (W11) übersprang zunächst ihre neue persönliche Bestleistung von 3,02m und packte im nächsten Sprung nochmal 5cm mehr drauf. Das Resultat: 3,07m und Platz 1 im ersten Wettkampf. Auch Maximilian Weber (M13) freute sich über eine neue persönliche Bestleistung von 2,50m. Lale Mesch (W12) bestätigte mit 2,60m ihre derzeit gute Form und wurde Zweite hinter Adele Schneider. In der gleichen Altersklasse sprang Marie über 2,30m und freute sich beim ersten Versuch über 2,40m zu früh, denn die Latte fiel doch noch herunter. Ebenso über 2,30m sprang Leila Nurullina in der Altersklasse W11. Der jüngste Teilnehmer Till Zörlein (M11) sprang in seinem erst zweiten Wettkampf über 1,70m. 
Um 17 Uhr begann der dritte Wettkampf mit Nils Hansen (Männer) & Peer Bornefeld (MJU20). Nils sprang aus 8 Anlaufschritten über 4,30m und zeigte vor allem technisch große Fortschritte. Peer Bornefeld scheiterte leider drei Mal an seiner Anfangshöhe und beendete den letzten Wettkampf des Jahres mit einem OGV. 
Aufgrund der hohen Nachfrage des Wettkampfes konnten leider nicht noch mehr Springer*innen der Trainingsgruppe von Desi & Tina teilnehmen. Doch Marla, die offiziell zum 1.1. für unsere LG startet, feuerte fleißig an und hat ein paar tolle Fotos gemacht.
Bilder von der OWL Schulung vom 24.11.2023:
LG-Stabis eröffnen Hallensaison

Am Samstag fand der erste Wettkampf der Hallensaison statt. Für viele Springerinnen und Springer war dies der erste Wettkampf ihrer noch jungen sportlichen Laufbahn. Passend zum Wettkampftag sind die neuen Stäbe angekommen. Wir bedanken uns beim Lions Club, Jan Diekjobst, Bahhofsapotheke Detmold und Red Jerry und privaten Spenden für unsere neuen Stäbe, die direkt am Wettkampftag eingeweiht wurden. Der Vorsitzende vom Lions Club Detmold, Werner Klapproth, hat die Stabis besucht und von der Tribüne aus angefeuert. Ein Foto mit den neuen, glänzenden Stäben und den glücklichen Springer*innen durfte natürlich nicht fehlen.

Die von Ben Bornefeld, Desiree Singh und Tina Rother trainierten Springerinnen und Springer zeigten tolle Leistungen. Um 11 Uhr starteten unsere Jüngsten in den Wettkampftag. Für Till Zörlein (M11) blieb die Latte bei seinem ersten Wettkampf bei 1,90m liegen. Mia Begemann (W12) übersprang eine neue Bestleistung von 1,80m und Melina Herbst freute sich in der Altersklasse W10 über 1,70m. Inola—Marie Fleischhauer (W12) sprang über 1,50m. Unsere jüngsten Teilnehmerinnen sind gerade einmal 8 Jahre alt und erst seit wenigen Wochen beim Stabhochsprungtraining. Marta Kemeny sprang über 1,30m. Milana Kriete und Talea Feimann benötigte ein bisschen Unterstützung und übersprangen mit Hilfe 1,50m und 1,10m. Diese Ergebnisse sind natürlich aufgrund der kleinen Hilfestellung nicht offiziell. Direkt im Anschluss starteten Emma Singh, Leila Nurullina, Marla Pohlmann (alle W11) Maximilian Weber (M13), Marie Niemann (W12) und in ihren Wettkampf. Emma übersprang 2,90m und scheiterte sehr knapp an ihrer neuen Bestleistung. Maximilian sprang nach zwischenzeitlichen Anlaufproblemen über 2,30m. Leila und Marla sprangen über 2,20m. Für Marie gingen 2m in die Ergebnisliste ein.

Zu guter Letzt standen Nils Hansen (Männer) und Till Morawitz (MJU20) und unser Gast aus Gladbeck im Anlauf. Nils übersprang aus kurzem Anlauf 4,10m und gewann ein wenig Sicherheit zurück. Till, der einen Abend zuvor seine Volljährigkeit feierte, sprang über 3,70m und scheiterte knapp an der Einstellung seiner Bestleistung.

In diesem Wettkampf ging es vor allem darum Wettkampfluft zu schnuppern und wichtige Erfahrungen mit dem Überspringen der Latte zu machen. Die Hallensaison ist noch lang und es warten noch viele Wettkämpfe auf unsere Stabis.

Kinder-Andrang beim 41. SchiederSeelauf

Dauerregen vor dem 41.SchiederSeelauf hatten zunächst große Sorgenfalten bei den Organisatoren Guido Mertens und Klaus Brand hervorgerufen. Doch Streckenchef Horst Elkenkamp ließ sich ebensowenig vom Markieren der Strecke abhalten wie das Catering-Team unter Iris Mertens und Inga Brand vom Aufbau der Cafeteria oder Dirk Schafmeister beim Vorbereiten des Wettkampfbüros oder Familie Schäfers für den Zielkanal  als einige derinsgesamt 50 Helfer vor der Schule in Schieder.

Und alle wurden für ihren Einsatz belohnt: Zum Mittag hin hörte der Regen auf, und die Läufe mit insgesamt 252 Finishern (etliche Angemeldete hatten sich bei dem vorherigen Regen nicht getraut) konnten beginnen. Zwei Fakten stachen heute hervor: Zum einen gab es neben dem 10km-Hauptlauf mit 5km eine neue Strecke „für Anfänger und Genießer“ im Angebot, zum anderen waren mit 106 Kindern so viele Teilnehmer wie noch nie beim Schülerlauf dabei. Sportlehrer Sebastian Seewald hatte so viele Kinder der Grundschule Schieder motiviert, dass der Lauf über 800m sogar geteilt werden musste.

Darum seien die Kinder auch zuerst genannt: Bei den Mädchen kam Pia Dietel, Hayda Musazai in 3:28min und Ida Bunte in 3:41min (alle Grundschule Schieder) als Erste von 52 Konkurrentinnen ins Ziel, bei den Jungen waren es Paul Striewe in 3:09min, Paul Zisopoulus in 3:16min (beide LG Lippe-Süd) sowie Till Dreier in 3:18min (TSV Rischenau) unter 53 Konkurrenten. Von den jüngsten Sechsjährigen kamen Oskar Tschritter in 4:07 und Mila Husemann in 4:26min am schnellsten über die Strecke.

Beim 10km-Hauptlauf konnte sich Tobias Düben (TSVE 1890 Bielefeld) bald von der Konkurrenz absetzen und mit 34:26min einen überlegenen Sieg davon tragen. Platz 2 ging an Dmitrii Sidnev (vereinslos) in 35:53min, Platz 3 an Brian Gronemeier (TV Lemgo) in 36:18min. Mit Dr. Rudolf Hüls (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) und Siegmund Gedeon (DLRG Lemgo) kamen in 1:00,51 und 1:01,33 die ältesten Teilnehmer in M75, mit Johannes Kunz (M9, Lügde) in 55:08min und Linus Pöhl (M12, LG Lippe-Süd) in 47:55min die jüngsten Läufer wieder an der Grundschule an. Die weiteste Anfahrt hatte Kees de Vries aus Hoogezand (NL) nach Schieder gehabt.

Die Frauenklasse wurde ebenso eindeutig von Lisa Strohmann (LC Solbad Ravensberg) in 39:50min vor Jennifer Janele (Weserbergland Runners Derental) gewonnen, für die die Uhr bei 41:21m stehen geblieben war. Nur 5 Sekunden dahinter freute sich Sarah Metz (ebenfalls Ravensberg) über Platz 3 vor Katjana Quest-Altrogge (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) in 43:26m.

Über die neu ins Programm genommenen 5km setzten sich bei den Männern Timo Schröder (SSV Germania Wehrden) in 20:23m, Luca Schäfers (LG Lippe-Süd) in 20:48m und Frank Henselmann (Eintracht Bielefeld) in 21:06min durch, während Stefanie Welling in 26:32m, Kati Bölefahr (Crossout Bielefeld) in 27:54m und Marietta Bossa (Only Fun) in 28:40m bei den Frauen die Nase vorn hatten.

Beim „Power-Walking“ über 5km dominierte Christoph Mügge (Sparkasse Pb-Dt-Hx) in 30:47min, gefolgt von Dimitri und Miroslawa Kurz in 35:31 und 36:01m und Uwe Kranz (TSV Bentrup-Loßbruch) in 35:46min

Die komplette Ergebnisliste unter https://my.raceresult.com/230907/results

Als Westfalenmeister strahlen um die Wette: Lina Stuckemeier (TV Horn-Bad Meinberg), Berit Ringel (TuS Eichholz-Remmighausen), Marla Koch (Ubbedissen), Lisanne Harns, Josefine Harms (SV Feldrom-Kempen-Veldrom), Karolina Essing (TuS Eichholz-Remmighausen), Melina Krahn (TV Blomberg)
Die mU14 mit Trainern und Eltern-Fanclub: Jakob Schlieker, Paul Zisopoulus (beide TuS Eichholz-Remmighausen) Paul Striewe (SV Feldrom-Kempen-Veldrom), Luis Krahn (TV Blomberg), Tim Peine (TV Bad Meinberg), Linus Pöhl, Oskar Diestelmann (SF Berlebeck-Heiligenkirchen), Julian Krüger (TV Blomberg), Wolf Kröger (SF Berlebeck-Heiligenkirchen), Toralf Mertens (TV Blomberg)

5008 zu 5001 Punkte: Mädchenpower bringt Westfalenmeistertitel

Ein Jubelschrei aus acht Mädchenkehlen hallte über das Stadion Stählerwiese in Kreuztal. Was war geschehen? Bei den Endkämpfen der westfälischen Mannschaftsmeisterschaften, hatten die Mädchen der LG Lippe-Süd in der weibliche Jugend U18, Gruppe 3, verstärkt mit dem SV Ubbedissen in einer Startgemeinschaft, nach drei Disziplinen fast schon abgeschlagen zurück auf Platz 4 zurück gelegen. Im Weitsprung hatten Lisanne Harms, Julia Born und Berit Ringel mit 4,39 bis 4,34m nicht ganz an ihre Bestleistungen anknüpfen können, im 100m-Sprint lieferten Josefine Harms und Marla Koch mit 13,11 und 13,32s gut ab, ebenso im Kugelstoß Karoline Essing und Lina Stuckemeier mit 9,36m und 9,22m. Das war bis dahin Platz 4. War ein Sieg in den beiden letzten Disziplinen noch zu schaffen?

In der 4x100m-Staffel gaben Marla Koch-Josefine Harms- Melina Krahn- Karolina Essing alles und gewannen mit 51,58s die beste Zeit in Gruppe 3. Auch die zweite Staffel gewann ihren Lauf. Jetzt lagen 4 Teams nur durch wenige Punkte getrennt fast gleichauf. Die 800m mussten die Entscheidung bringen, und hier gingen Marla Koch in 2:34,05min und Karolina Essing in 2:43,38min über ihre Grenzen hinaus. Und dann gab es ein sehr knappes Ergebnis: 1. und Westfalenmeister Stg. Ubbedissen/LG Lippe-Süd 5008 Punkte, 2. LAV Rheine 5001 Punkte, 3. TuS Vosswinkel 4995 Punkte. Der Jubel kannte keine Grenzen…..

Auch die anderen Jungen-Mannschaft mU14, Gruppe 2, schlug sich hervorragend: 

Man war als jüngstes Team noch soeben ins Finale gerutscht, doch man wollte mehr: Oskar Diestelmann sprang1,32 hoch (Wolf 1,28m), Julian Krüger lief mit 10,28s die drittbeste Zeit des Tages und steigerte sich über 75m auf 10,64s, Wolf Kröger verbesserte sich über die 60m Hürden um über eine Sekunde auf 11,34s, die 4x75m-Staffel kam in 43,41s in Ziel, Tim Peine warf den Ball 34m, Luis Krahn lief 11,28s über 75m, Linus Pöhl sprang 4,18m weit und Paul Striewe und Paul Zisopoulus lieferten über 800m mit 2:43,71 und 2:52,58min gute Zeiten. Unter dem Strich freuten sich dann alle, sich mit 5510 Punkten sogar auf Platz 6 wieder zu finden.

Für die LG Lippe-Süd war somit ein sehr schöner Saisonabschluss gelungen.

gez. Klaus Brand

Die Kreisauswahl freut sich auf den Wettkampf
Miranda Wolf vor ihrem Superwurf auf deutsche Jahresbestleistung

Deutsche Jahresbestleistung durch Miranda Wolf (TuS Eichholz-Remmighausen) beim OWL-Kreisvergleichskampf

Schon seit Wochen hatten alle ostwestfälischen Leichtathletik-Kreise darauf hin gefiebert: Kreisvergleichskampf im Stadion Russheide in Bielefeld. Und es wurde bei herrlichem Wetter eine Werbeveranstaltung für die Sportart mit vielen persönlichen Bestleistungen und spannenden Wettkämpfen, bei denen es hier nicht um Einzelsiege, sondern um Punkte für die eigene Kreisauswahl ging. Auch der Rahmen mit gemeinsamen Einmarsch, der Präsentation der Kreise und der reibungslosen Durchführung stimmte. Zwar mussten anschließend alle die Vormachtstellung des Kreis Paderborn anerkennen, der unter dem Strich den Siegespokal mit nach Hause nehmen durfte, doch auch der Kreis Lippe schlug sich mit Platz 3 hervorragend. Wäre bei den Lippern nicht ein Fehlstart in mU16 und eine Verletzung der jeweils Besten in wU14 gewesen, wäre ein sicherer zweiter Platz heraus gesprungen. Die Altersklassenwertung in mU12 wurde sogar überlegen gewonnen.

Für den absoluten Höhepunkt des Tages sorgte in W14 Miranda Wolf von der LG Lippe-Süd. sie schleuderte den Speer auf herausragende 43,53m – natürlich lippischer Rekord! Sie verbesserte die bisherige deutsche Jahresbestleistung um fast zwei Meter und war sogar dreimal über die bisherige Marke gekommen. Aber auch sonst gab es aus Lippe sehr Erfreuliches zu berichten: In mU16 siegte Karl-Luis Eickmeier (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) über 800m in 2:12,96min und zusammen mit Luca David-Jannis Brand(beide TV Horn-Bad Meinberg)—Leon Schirpke in der 4x100m-Staffel in 48,95s. Zum Schluss fehlte nur 1 Punkt am Altersklassensieg. In der mU14 gab es über 800m mit Paul-Theo Eickmeier (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) in 2:28,38min und Julian Krüger (LG Lippe-Süd/ TV Blomberg), der die 60mHürden in tollen 10,19s herunter trommelte, sogar zwei Einzelsiege. Auch hier fehlten zum Schluß nur 3 Punkte am Altersklassensieg. Die mU12 wurde sogar von den lippischen Jungen dominiert, auch weil Pepe Reichinger (LG Lippe-Süd/TV Blomberg) mit 1,30m den Hochsprung gewann, und er zusammen mit Linus Reinhard-Jakob Schlieker-Paul Zisopoulus die 4x75m in 30,09s für sich entscheiden konnte. Paul Zisopoulus (LG Lippe-Süd/TuS Eichholz-Remmighusen) wurde Zweiter über 800m in 2:49,37min, Linus Pöhl (TV Blomberg) warf den Ball auf 41,50m, Wolf Kröger (SF Berlebeck-Heiligenkirchen) sprang endlich wieder 1,30m hoch.

Bei den Mädchen ragten neben der Speerwurfleistung von Miranda in wU4 Greta Spieß (LG Lippe-Süd/TuS Eichholz-Remmighausen) heraus, die sich mit 8,05m an die Spitze der westfälischen Bestenliste setzen konnte, und in wU12 Lena Hoppmann (LG Lemgo), die die 50m in sehr guten 7,61s vor Mauch (Paderborn) gewann und im Weitsprung auf 4,15m kommen konnte. Zweite wurde Karoline Essing (LG Lippe-Süd/TuS Eichholz-Remmighusen) im Kugelstoß mit 9,45m, Melina Krahn (TV Blomberg) lief 13,81s über 100m.

Alle waren sich nach der Siegerehrung einig: Das war eine tolle Veranstaltung! Beendet wird die Meisterschaftssaison nächste Woche, wenn es in Kreuztal um die westfälischen Mannschaftstitel geht. Lippe-Süd wird mit ingesamt zwei Mannschaften vertreten sein.

gez. Klaus Brand

Saisonabschlusspringen in Detmold
Zu einem ganz besonderen Stabhochsprungwettkampf wurde der von Desiree Singh und Tina Rother organisierte Saisonabschlusswettkampf der LG Lippe-Süd. Neben den Nachwuchsspringerinnen und Springer fanden auch zwei Gäste aus Bad Bentheim und Nordkirchen den Weg ins Lipperland.
Den ältesten und jüngsten Teilnehmer trennen 76 Jahre und beide sprangen gemeinsam in einem Wettkampf. 
Den Wettkampf eröffnete der erst 7-jährige Ben Singh mit einer tollen Leistung von 1,25m. Anschließend griff der 83-jährige Siegbert Gnoth vom TuS Gildehaus zum Stab und überwand 2,35m. Diese Höhe bedeutet eine neue Weltjahresbestleistung der Altersklasse M80. Auch der LG-Nachwuchs zeigte tolle Leistungen. So bestätigte Maximilian Weber in der M13 seine vor einer Woche aufgestellte Bestleistung von 2,45m und scheiterte knapp an der folgenden Höhe. Emma Singh sprang in der Altersklasse W11 über 2,85m. Leila Nurullina, ebenfalls W11, überwand 2,15m. Mia Begemann (W12) und Melina Herbst (W10) freuten sich beide über eine neue Bestleistung von 1,65m. Die Tagesbesthöhe erzielte unser Gast aus Nordkirchen. Alfred Achtelik nutzte die sehr guten Bedingungen und überwand zunächst die angestrebten 3,65m, die neue europäische Jahresbestleistung der Altersklasse M60 bedeuten, und anschließend sogar noch 3,75m.
 
Die Sprünge und weitere Fotos könnt ihr euch auf Instagram unter „lglippesued_pv“ anschauen.
Die 8 besten jugendlichen Zehnkämpfer in Deutschland: Till Morawietz (2.v.R.) als sechstplatzierter bei der Siegerehrung in Hannover
Deutsche Mehrkampfmeisterschaften in Hannover: Platz 6 für Till Morawietz im Zehnkampf der MJU20

Angereist war Till als 16ter der Meldeliste und belegte zum Schluss sensationell den 6. Platz mit 6.478 Punkten. Den Auftakt machte Till mit sehr guten 11,12s über die 100m, gefolgt von 6,80m im Weitsprung, 12,39m mit der Kugel und 1,80m im Hochsprung. Danach folgten noch 6 weitere Diziplinen mit 4 persönlichen Bestleistungen. 400m in 53,03s (PB) , 110mH in 16,04s (PB), Diskus 36,96m, Stab 3,80m (PB), Speer 49,39m (PB) und 5:16,85 über die abschließenden 1500m. Als weitere persönliche Bestleistungen sind in der jeweiligen Punktewertung dabei natürlich auch noch persönliche Bestleistungen im Drei-, Fünf-, und im Zehnkampf entstanden, wobei es sich bei der neuen Bestleistung im Dreikampf sogar um einen neuen Kreisrekord handelt. Diesen hielt bislang Malik Diakite der mittlerweile im erweiterten Bundeskader für den Zehnkampf ist. Till ist noch im ersten Jahr des Doppeljahrgangs der männlichen Jugend U20, so dass man auf das nächste Jahr gespannt sein darf.

Leider gibt es aber auch zwei schlechte Nachrichten von diesen Meisterschaften: Sowohl Ole Herlemann (MJU18) und auch Malik Diakite(M) mussten beide den Zehnkampf vorzeitig beenden, da sich bei beiden eine ältere Verletzung wieder bemerkbar machte und insofern die Gesundheit vorging.

Viel Spaß bei den Wettkampfpausen
„Diskus-Crew“ mit einer Fangruppe im Hintergrund
Jannis Brand hatte einen sehr erfolgreichen Tag
Die LG Lippe-Süd ist für die Zukunft gerüstet

Eigentlich war es ein perfekter Tag für die lippischen Einzelmeisterschaften der Leichtathletik im Stadion Lohfeld von Bad Salzuflen: Herrliches Wetter, vom Gastgeber LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen hervorragend präparierte Anlagen, gute Beteiligung und Stimmung. Aber die Veranstaltung stand kurz vorher auf der Kippe. Durch etliche Absagen hatten sich die Kampfrichter-Teams auf ein Maß reduziert, das eine Durchführung fraglich erscheinen ließ. Ohne ausreichende Kampfrichter kann Leichtathletik eben nicht stattfinden. Wettkampfleiter Klaus Brand versuchte also, viele anwesenden Eltern anzusprechen und zur Mithilfe zu bewegen. Bis kurz vor dem ersten Startschuss von Axel Offel konnte das aber noch abgewendet werden. Der KLA sagt dafür herzlichen Dank für das Einspringen und die Unterstützung der Kreiskampfrichter. Anschließend konnte eine von Ulrich Offel perfekt organisierte Meisterschaft stattfinden, mit eher dünneren Feldern bei den Älteren, zum Teil großen Feldern gerade bei den jüngeren Jahrgängen und einer Fülle von guten Leistungen. 

Ganz vorn zu nennen sind (nicht nur) aus LG Lippe-Süd-Sicht die 41,29m im Speerwurf W14 von Miranda Wolf, die 37,47m im Diskuswurf M15 von Jannis Brand, die 10,12m im Kugelstoß W14 von Karolina Essing oder die 24,18m und 23,24m im Diskuswurf W12 und M12 von Greta Spieß und Tim Peine. Mit der 4x400m-Staffel verpasste die Stg. Ubbedissen/Lippe-Süd (Koch-Koch-Ganster-Harms) mit 4:18,23min die Quali 2:16 für die DM nur knapp. In W10 sprang Emila Krüger 1,20m hoch, Marie-Theres Bornemeier siegte im Diskuswurf der Frauen mit 40,90m, Lina Stuckemeier im Kugelstoß U18 mit 9,84m, Oskar Diestelmann im Hochsprung M12 mit 1,33m oder die 4x75m-Staffel M13 (Kröger-Pöhl-Striewe-Krüger) in 42,96s und die 4x50m-Staffel (Krüger-Loyek-Weick-Ringel) in 32,70s. Aber es gab auch ganz knappe Entscheidungen, vor allem in den jüngsten Altersklassen: In M11 lag Linus Reinhard (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) mit 9,98s über 50m gerade 2/11s von Paul Zisopoulus (LG Lippe-Süd), In wU16 verwies die 4x100m-Staffel der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen (Oest-Schröder-Weiser-Wolf) mit 53,83s die LG Lippe-Süd (Harms-Essing-Born-Krahn) mit 54,23s auf Platz 2.

Alle Leistungen der 26-seitigen Ergebnisliste unter www.flvw.de/Termindatenbank.

Jetzt freuen sich alle auf noch zwei große Veranstaltungen in dieser Saison: Am 16.9. wird der Kreisvergleichskampf der OWL-Kreise in Bielefeld mit den jeweiligen Kreisauswahlen stattfinden, und am 23./24.9. wird das Westfalenfinale der Mannschaften in Kreuztal, wozu sich hoffentlich einige lippische Teams qualifizieren konnten, den Abschluss bilden.

Gez.: Klaus Brand

Thorsten musste zwischen Hoch und Diskus wechseln. D.h. Rückennummer ab und wieder dran.
Die "Silbermannschaft"

Ü50-Team der Startgemeinschaft Ostwestfalen-Lippe wird deutscher Vizemeister

Da es im DLV die Möglichkeit gibt, drei eingetragene Vereine als Startgemeinschaft antreten zu lassen, können sich auch kleinere Vereine mit Mannschaften auf höherer Ebene präsentieren. Die LG Lippe-Süd, die LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen und die TG Herford hatten sich deshalb zur Stg. OWL-Lippe zusammen geschlossen, um ihr „Senioren-Potential“ zu nutzen und bei der Team-DM als „Ü50″-Mannschaft anzutreten. Das wurde zu einer herausragenden Erfolgsgeschichte, die mit DM-Silber gekrönt werden konnte, wie Mannschaftskapitän Joachim Liebig zu berichten weiß: Was für ein Finale am vergangenen Samstag in Troisdorf im Rheinland. Alle 6 qualifizierten Mannschaft in der Altersklasse M50 traten an und aufgrund der Vorleistungen war zu hoffen, dass für unsere StG bei guten Leistungen ein Platz in den Medaillenrängen machbar sein würde.

Nach Start im Weitsprung u.a. mit unserem exzellent aufgelegtem amtieren deutschen Meister Ulrich Ratsch mit 5.55m (Tagesbestleistung) sowie dem 800m Lauf – dominiert von Cord Eickmeyer in 2:17,91min -. das Team im Zwischenstand auf Platz 1. Es war klar, dass das Kugelstoßen vom ewigen Konkurrenten LG Kindelsberg-Kreuztal dominiert werden würde, aber unsere Athleten hielten dagegen. Thorsten Schäfers mit 11,54m und Neuzugang Karsten Kligge brachten wichtige Punkte. Über die 100m stellte sich unser deutsche Top Sprinter Jamie Hodgson – trotz nicht ganz auskurierter Verletzung – in den Dienst der Mannschaft und rannte bei brutalem Gegenwind mit 13,06s trotzdem eine Superzeit. Im Hochsprung sollte der Grundstein für eine Platzierung gelegt werden, was Ulrich Ratsch und Thorsten Schäfers mit Sprüngen über 1.58m auch eindrucksvoll gelang. Einen Wahnsinnlauf über 3000m legten Stefan Fromme als Sieger mit 10:25s sowie Marcus Biehl mit 11:03s hin. Alle Kandidaten auf die Medaillen lagen 2 Disziplinen vor Ende des Wettkampfes nun dicht beisammen. Im Diskuswurf festigten Michael Striewe sowie Thorsten Schäfers mit Würfen um 35m den Grundstein für eine Medaille. Nun begann das große Rechnen. Wieviel Punkte/Sekunden müsste die Staffel für einen sicheren Medaillenplatz bringen? In Besetzung Striewe-Ratsch-Eickmeyer-Schäfers wurden 54,22 Sekunden auf die Bahn gebrannt, der Jubel im Team war riesengroß. Erstmalig die Vizemeisterschaft nach OWL geholt. Hätten uns im Vorfeld nicht so viele Absagen ausgebremst, wer weiß, was noch möglich gewesen wäre? So waren sich alle einig – nach Bronze in der M40 und Silber in der M50 wollen wir nicht bis zur M60 auf Gold warten und starten bereits jetzt die Vorbereitungen auf 2024. Das Team wurde komplettiert durch Sven Cammarata, der seine Zukunft aufgrund der tollen Ergebnisse im Hochsprung wohl zukünftig neben der Langstrecke auch im Sprungbereich sieht, sowie Joachim Liebig (Weit) und Guido Mertens (Diskus).“

„Alle Männer waren im „Leistungsalter“ sehr erfolgreich in ihren Disziplinen. Nur einige sind heute noch wirklich aktiv. Dass man aber auch im fortgeschrittenen Alter nichts verlernt und noch hervorragende Leistungen bringen kann, dafür liefert dieser Erfolg ein schönes Beispiel. Das sollte Mut machen!“

Greta Spieß dominiert in W12 die Wurfdisziplinen
Die erfolgreichen Jungen mit ihren Trainern Klaus Brand und Enrico Krüger
Die „Stabi-Gruppe“ kann auf sich stolz sein
LG Lippe-Süd mischt bei erstmaligen FLVW-U14-Meisterschaften erfolgreich mit

In diesem Jahr wurden erstmalig eigene FLVW-Meisterschaften für die 12 und 13-jährigen Kinder veranstaltet. Austragungsort war das Ischelandstadion in Hagen, und große Teilnehmerfelder aus ganz Westfalen sorgten für eine tolle Atmosphäre .

Aus der LG Lippe-Süd hatten sich sogar zehn Mädchen und Jungen qualifiziert, und diese trumpften mit dreimal Gold und zweimal Silber sowie etlichen starken Leistungen groß auf. Greta Spieß gelang dabei WU12 Außergewöhnliches. Da sie sich momentan nicht mit ihren Sprint- und Sprungstärken präsentieren kann, hat sie sich in letzter Zeit die Wurfdisziplinen besonders angeeignet, und das sehr erfolgreich: Den Diskus schleuderte sie auf überragende 24,73m und holte damit mit über drei Metern Vorsprung den Titel. Im Kugelstoß verbesserte sie sich auf 7,79m und wird damit nochmals Westfalenmeisterin, und im Speerwurf wurde sie mit 21,70m noch Vierte. Lale Luise Mesch, die im Stabhochsprung W12 mit 2,61m die deutsche Bestenliste anführt, ließ sich mit 2,55m nicht den Titel streitig machen. Marie Niemann konnte sich mit 2,35m noch auf Platz 4 sichern. Und bei den Jungen M13 sorgte Maximilian Weber für weiteres Stabhoch-Edelmetall. Er gewann mit 2,45m Silber. Vizemeister wurde auch noch Tim Peine, der den Diskus auf 22,02m wuchtete und außerdem mit persönlicher Bestleistung von 7,55m Fünfter im Kugelstoß werden konnte. Wolf Kröger schrammte gleich zweimal mit vierten Plätzen an Bronze vorbei, denn im Diskuswurf M12 fehlten mit 25,90m im Speerwurf ein guter Meter, und im Diskuswurf nur fünf ganze Zentimeter. Oskar Diestelmann schaffte im Hochsprung M12 bis 1,32m alle Höhen im ersten Versuch und musste sich dann mit Platz 5 begnügen, und die 4x75m-Staffel konnte sich mit Diestelmann-Kröger-Peine und Krüger trotz nicht optimaler Wechsel unter 15 Staffeln mit 43,59s überraschend auf Platz 5 wiederfinden.

Gut schlugen sich Julian Krüger mit 10,76s über die 60mHürden im B-Endlauf M13 und Paul Striewe mit 2:44,91min über die 800m M12.

Bei Stabhochsprung konnte die die deutsche Bestenliste anführende Emma Singh trotz herausragender Leistung von 2,92m ebenso wenig gewertet werden wie Leila Nurulinna mit 2,35m, weil beide sich noch in W11 befinden.

Die komplette Ergebnisliste unter www.flvw.de/Termindatenbank

gez. Klaus Brand

Sommer-Meeting der LG Lippe-Süd macht Lust auf Rest-Saison

Das ganze Vereinsteam des TuS Schloß Neuhaus scharte sich zu Beginn des Sommer-Meetings der LG Lippe-Süd um das Mikrofon von Veranstaltungsleiter Klaus Brand und sang zusammen „Happy Birthday“ für den 16. Geburtstag ihrer Freya Brökling. Das war bei herrlichem Wetter der überraschende Auftakt für die 19.Auflage der Traditionsveranstaltung zur Vorbereitung auf den „Rest der Saison“, die mit 196 Teilnehmern aus 25 Vereinen sehr gut besucht war. Es ist auch ein Zeichen dafür, wieviel Spaß die Teilnehmer bei ersten Wettkampf nach den Sommerferien hatten.

Natürlich ragten auch die Leistungen der vielen auswärtigen Athleten heraus, die zum Teil von weit her gekommen waren: Über die 100m lief Pierre Bilo (TuS Dierdorf) bei den Männern 10,85s, Isabel Mayer (TV Wattenscheid) 11,81s bei den Frauen oder Samuel Franke-Göhausen (SV Brackwede) 22,99s in U18 über die 200m. Sarina Brockmann (LG Bünde-Löhne sprang bei den Frauen 6,02m, Jonas Burgmann (Fichte Bielefeld) warf den Diskus 44,51m weit, Simon Büthe (LC Paderborn) den Speer sogar 58,22m. Doch die heimischen Athleten standen dem in nichts nach und lieferten eine ganze Reihe von hervorragenden Leistungen ab: Till Morawietz Sprung in die Weitsprunggrube endete erst bei 6,87m, Michel Bögers Höhenflug über die Stabhochsprunglatte erst bei 4,50m – beide U20 – und der Speer in W14 von Miranda Wolf erst bei 41,28m – das ist die drittbeste Weite in Deutschland in diesem Jahr, die Beste ist immer noch die von ihr selbst mit 41,67m. Marie-Theres Bornemeier warf den Frauen-Diskus auf 40,72m und platzierte sich damit vor der neuen deutschen Meisterin W35, Sandra Albrecht, mit 36,80m, und Karoline Essing (alle LG Lippe-Süd) stieß die Kugeln W14 auf 9,59m. Von der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen ragten in M15 Leon Schirpke in M15 heraus, der die 100m in 12,05s herunter spulte, sowie Karl-Luis Eickmeier, der für die 300m 40,69s brauchte. Bruder Paul-Theo sprintete in M13 die 75m in 10,63s, und Lotta Rothe sprang in W14 1,44m hoch. Vom Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg schwangen sich Annika Klippenstein über 2,50m und Jana Biedermeier in W14 über 2,70m. In der LG Lemgo scheint ein neues Talent heran zu wachsen: Lena Hoppmann dominierte über die 50m W11 in 7,67s und sprang 4,30m weit. Und die Jüngsten ließen sich von der positiven Atmosphäre anstecken: Jonas Wolf (LG Lippe-Süd) sprang in M9 3,52m weit, Lia Fischer (Ubbedissen) in W9 3,43m. Greta Spieß stieß die W12-Kugel auf 7,67m, und Wolf Kröger (beide LG Lippe-Süd) warf den Speer auf 25,81m, womit beide ihre vorderen Plätze in Westfalen festigten. Ein großes Dankeschön möchte Vorsitzender Guido Mertens den 35 Kampfrichtern sagen, die bei sengender Sonne ihren Dienst mit Kompetenz und Engagement verrichteten, dem Wettkampfbüro von Jens, Arne und Tanja Brand, die trotz Druckerproblemen die Organisation sicher stellten, sowie der von Iris Mertens und Inga Brand geführten Cafeteria, die für das leibliche Wohl aller gesorgt hatten.

Die komplette Ergebnisliste unter www.flvw.de/Termindatenbank

Gez. Klaus Brand

Emma nimmt Anlauf und überspringt erstmalig über 3m
Die erfolgreichen Wettkampfkinder freuen sich über ihre Leistungen und Urkunden
Detmold fliegt in die Ferien – Ein erfolgreicher Start in die Ferien für unseren Nachwuchs!

Dieser Wettkampf war vor allem für Kinder gedacht, die noch nie einen Wettkampf bestritten haben. Im kleinen Rahmen und mit Unterstützung ihrer Familien konnte unser Nachwuchs glänzen. Allen voran die erst zehnjährige Emma Singh. Sie übersprang erst ihre Bestleistung von 2,81m legte nochmal 10cm drauf und überflog anschließend im zweiten Versuch auch über die magische 3m Marke. Mit sehr starken 3,01m gewann sie souverän den Wettkampf. (Notiz: Damit hätte sie sogar die Quali für die deutschen Meisterschaften der 15-Jährigen erreicht, aber aufgrund des Alters ist sie erst in 4 Jahren startberechtigt). Lale Mesch packte 1cm auf ihre Bestleistung drauf und übersprang 2,61m und wurde Zweite. Mit diesen Leistungen bauten Emma und Lale den Vorsprung in der deutschen Bestenliste aus und belegen mit teilweise großen Vorsprung Platz 1 in ganz Deutschland.

Marie Niemann jubelte über 2,31m und konnte ihre Bestleistung um 21cm steigern. LG-Mehrkämpfer Adrian-Silas Mertens freute sich über die Steigerung seiner Bestleistung auf 2,81m. Leila Nurullina und Max Weber blieben ein bisschen unter ihren Möglichkeiten. Beide sprangen 2,01m hoch. Auch Alicia Warzecha (W13) freute sich über eine neue Bestleistung von 1,91m. Für Mia Begemann, Melina Herbst und Marie Warzecha war dies der erste Wettkampf. Alle drei starteten in der Altersklasse W12 konnten tolle und sichere Sprünge zeigen. Mia sprang 1,61m, Melina 1,51 und Marie 1,31m hoch.

Nach dem Nachwuchswettkampf ging es auch für die Jugendlichen und Erwachsenen hoch hinaus. Trainerin Desiree Singh sprang ohne jegliches Warm-up & Training 3,21m. Peer Bornefeld (U20) flog über 4,01m und Michel Böger (U20) sprang zwar nur 4,21m doch erstmalig nahm er mit einen 4,75m langen Stab Anlauf und zeigte solide Sprünge.

Zwei Titel, ein Vize-Meister und ein Bronzeplatz bei den Westfalenmeisterschaften im Stabhochsprung

Am Samstag wurden die Westfalenmeisterschaften im Stabhochsprung in Horn-Bad Meinberg ausgetragen. Auch die LG Lippe-Süd zeigte wieder einmal hervorragende Leistungen. Michel Bögers Schrei war nach seinem Siegessprung kaum zu überhören. Er übersprang 4,40m und steigerte seine fast drei Jahre alte Bestleistung. Auch die folgende Höhe war denkbar knapp. Vizemeister wurde sein Trainingskollege Peer Bornefeld, der ebenfalls über eine neue Bestleistung von 4,10m jubelte. Nils Hansen wirkte mit seiner übersprungenen Höhe von 4,20m nicht sehr zufrieden. Doch bei Meisterschaften zählt (fast) nur die Platzierung. Er gewann die Männerklasse und nahm das Westfalenpferdchen von Silke Spiegelburg dankend an. LG-Mehrkämpfer Adrian Mertens konnte seine Bestleistung um 30cm steigern und freute sich über die Bronzemedaille in der Altersklasse M14.

Einen Tag zuvor dominierte auch der LG-Nachwuchs im Rahmen eines Einlagewettkampfes. Lale Mesch gewann den Wettkampf der Altersklasse W12 mit 2,40m. Nach dem Schulwettkampf am Dienstag, dem Mannschaftswettkampf am Mittwoch fehlte ihr am Freitag die nötige Energie für weitere Höhen. Die ein Jahr jüngere Leila Nurullina war wahrscheinlich die Überraschung des Tages. Sie steigerte ihre Bestleistung auf 2,20m und wurde Zweite. Marie Niemann übersprang exakt 2m und machte die Medaillensammlung perfekt. 

Michel jubelt über seine neue Bestleistung von 4,40m
Die erfolgreichen Stabis in Horn
Der LG-Nachwuchs legte vor und holte einen kompletten Medaillensatz
Till überraschend neuer Westfalenmeister im Diskuswurf
Die 4x100m-Staffel mit neuer Bestleistung
Jannis Brand steigert sich in Diskus und Kugel auf zweimal Bronze
Zweimal FLVW-Gold in U20 und W14 mit exakt derselben Weite in Lage

Die LG Lippe-Süd hatte zwar nicht alle Leistungsträger an Bord, doch die Westfalenmeisterschaften I und II an zwei Tagen vor der Haustür in Lage ergaben trotzdem unter insgesamt 1000 Teilnehmern herausragende Ergebnisse! Die Wettkampfanlagen waren durch den Ausrichter LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen hervorragende präpariert (jeweils Parallelanlagen für Diskus, Weit, Kugel, Speer), und die zahlreichen Kampfrichter (viele auch von uns) machten unter sengender Sonne einen tollen Job. Für uns langte es für zwei neue Meistertitel, vier dritte Plätze und 8  weitere Platzierungen unter den besten Acht.

In der W14 krönte Miranda Wolf nach starken Trainingsleistungen in den letzten Wochen ihre bisherige Entwicklung im Speerwurf mit tollen 41,16m. Das war nicht nur der überlegene Sieg mit über 11m Vorsprung (!!) und neuer Kreisrekord, das bedeutet gleichzeitig Platz 1 der aktuellen deutschen Bestenliste, wo sie sich vor Svea Funck (TV Jahn Walsrode) mit 40,37m setzen konnte. „Nebenbei“ wurde sie noch Fünfte im Kugelstoßen mit 9,09m und Sachse im Diskuswurf mit 22,37m. Der zweite Titel ging (wieder einmal) an Till Morawietz in U20, aber nicht, wie vermutet im Sprint oder im Weitsprung, sondern im Diskuswurf mit -erstaunlicherweise der selben Weite wie Miranda – von 41,16m vor Jungnitsch (Gladbeck) mit 39,70m. Leider konnte er das 100m-Finale nicht bestreiten und musste im Weitsprung aufgeben, doch dafür holte er noch Bronze, und zwar – im Kugelstoß mit 12,43m. Immer besser wird in M15 Jannis Brand. Im Diskuswurf steigerte er sich auf sehr gute 35,51m und wurde damit Dritter, und seine 4kg-Kugel wuchtete er fast einen Meter weiter als bisher auf 12,60m und wurde damit noch einmal Dritter (der Sieger war nur 15cm besser!). Noch einmal Bronze ging bei den Männern an Joel Hinze, der den Weitsprung trotz großer Schmerzen im Fuß mit 6,30m beendete und Manuel David mit 6,19m auf Platz 4 verwies. Doch auch bei den weiteren Podiumsplätzen war die LG Lippe-Süd vertreten: Josefine Harms konnte zwar ihre tolle Zeit von vor 3 Wochen nicht wiederholen und wurde mit 13,27s Achte im Sprint, doch mit 5,21m wurde sie Vierte im Weitsprung U18. Erik Steinmeier hatte in U20 wohl die größte Anstrengung des Tages zu absolvieren, doch er kämpfte sich bei über 30 Grad über die 3000m-Distanz mit 10:52,35min auf Platz 6.

Adrian Silas Mertens wurde im Speerwurf M14 mit neuer PB von 27,90m Zehnter, Tristan Kolke im 800m-Lauf mit 2:16,35min Elfter, und die 4x100m-Staffel U16 kam mit 54,42s auf Platz 15 von 28 Konkurrenten.

Alle Ergebnisse unter www.flvw/Termindatenbank

gez. Klaus Brand

Mit dem 100m Start beginnt der Zehnkampf der Jugend U20
Der Klappstuhl: Notwendig bei großen Teilnehmerfeldern und damit verbundenen Wartezeiten.
Gemischte Siegerehrung
Eine Super-Mehrkampfveranstaltung im Blomberger Stadion
Die Ostwestfalenmeisterschaften im Mehrkampf am 3. und 4.Juni 2023 waren eine Veranstaltung, wie sie in Blomberg eigentlich noch nie gewesen ist: Angefangen von einem Traumwetter über beide Tage, hatte man (weil es die einzige Veranstaltung in NRW als Qualifikationsnachweis für die „Deutschen“ war) Besucher von ganz OWL natürlich, aber auch aus Köln oder Münster oder Werne. Die für Mehrkampfverhältnisse hohe Zahl von 126 Teilnehmern freuten sich nicht nur über die hervorragend präparierten Wettkampfanlagen, sondern auch über eine tolle Cafeteria unter Iris Mertens und Inga Brand. Dazu hatten sich viele Mütter enorm ins Zeug gelegt und 20 Kuchen gespendet, die zusammen mit Waffeln, Würstchen und Getränken regen Absatz fanden. Herzlichen Dank im Namen der Kinder und Jugend-Abteilung dafür!
Das Wettkampfgeschehen lief harmonisch und in guter Stimmung ab. Hauptverantwortlich dafür war die Super-Vorbereitung von Ulrich Offel, aber auch die Einsatzbereitschaft der Eltern an den Wettkampfstätten, die zusammen mit zahlreichen Kreis-Kampfrichtern für eine kompetente, aber auch entspannte Wettkampfatmosphäre sorgen konnten. Wo sich eine Lücke auftat, konnte Veranstaltungsleiter Klaus Brand diese sofort mit hilfsbereiten Vereinsvertretern schließen. Die elektronische Zeitmessung unter Marco Müllers und Reinhard Faix funktionierte reibungslos, und Starter Axel Offel schickte Lauf um Lauf nach einem fast perfekten Zeitplan auf die Reise.
Unter diesen Voraussetzungen stimmten auch die Ergebnisse: Von den 34 zu vergebenen Kreismeistertiteln holte die LG Lippe-Süd allein 23 (!!) und bestätigte damit ihren Ruf als Mehrkampfhochburg, die LG Lage-Detmold Bad Salzuflen und die LG Lemgo jeweils 5 und der Stabhochsprungverein Horn-Bad Meinberg 1 Titel.
Dabei wurden insgesamt achtmal (!) die Qualifikationen für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften am 3./4.9.23 in Hannover geschafft, darunter auch von Zehnkampfsieger U20, Till Morawietz mit 6017 Punkten. Die weitere Qualis gingen an die starke Truppe von Bünde-Löhne, die LG Kreis Gütersloh und an die TV Werne. 
Hervorragende Leistungen gab es zuhauf, und diese sind nachzulesen in den Ergebnislisten unter www.flvw/Termindatenbank. Zu erwähnen sind aber auf jeden Fall die Weitsprünge von Nils Hansen mit 6,55m, Till Morawietz mit 6,50m, Joel Hinze mit 6,45m, Ole Herlemann mit 6,43m oder die Steigerungen durchweg der „Halbstarken“ von U16 und U14 oder der Nachwuchskinder, wie zum Beispiel die Dreikampfsiege von Emilia Krüger in W10 oder von Jonas Wolf und Frieda Meister in MW9, von Sonja Dirßuweit in W8 oder von Adrian Liebig und Lena Hoppmann in MW11.
Schön wäre es, wenn sich die Aktiven und Eltern vor Ort allerdings mehr am Platzaufbau beteiligen würden. Man kann nicht nur die Vorbereitung einer solchen Veranstaltung als selbstverständlich hinnehmen! Von Freitagnachmittag an bis Samstagmorgen waren nämlich nur vier ganze „Vereinsbekloppte“ am Werk gewesen  (wie Vater und Trainer Enrico Krüger beklagte) – so positiv ansonsten auch alles gelaufen ist!
Die LG Lippe-Süd hat ihren Ruf als guter Ausrichter derartiger Veranstaltungen jedenfalls wieder einmal beweisen, wie ein zufriedener LG-Chef Guido Mertens abschließend feststellen konnte.
Fotos: Guido Mertens
gez. Klaus Brand
Premiere auf der Stabhochsprunganlage in Detmold

Nach wochenlanger Vorbereitung fanden nun an Christi-Himmelfahrt die OWL-Meisterschaften im Stabhochsprung statt. Nachdem man sich häufiger am Wochenende getroffen hatte, um die Anlage zu reparieren, die Anlaufmarkierung auf den Tartan zu sprühen, die Geländer zu säubern, um beste Bedingungen herzustellen konnte dank vieler Helfer*innen ein toller Tag gestaltet werden. Die 39 angetretenen Teilnehmer*innen hatten beste Bedingungen auf der Anlage. Sonnenschein, Rückenwind und ein tolles Publikum trieben die Athlet*innen zu super Leistungen. Zwischen den Wettkämpfen freuten wir uns über ein paar nette Worte des 2. Stellvertretenden Bürgermeisters Herrn Schüte, der gemeinsam mit Klaus Brand die Siegerehrungen durchgeführt hat.  Um 11 Uhr ging es für die Jungs der Trainingsgruppe Desiree und Tina los. Nils Hansen konnte seine Saisonbestleistung auf 4,40m steigern und freute sich über die Goldmedaille. Christopher Kaltenberg, der eigentlich nur 2x im Jahr zum Training kommt, schnappte sich einen Stab und übersprang 3,80m (Platz 3). Moritz Eins sprang aus kurzem Anlauf über 3,40m und wurde 4. In der männlichen Jugend U20 kam es zu einem spannenden Kampf der beiden Trainingskameraden Michel Böger und Peer Bornefeld. Michel kehrte nach 2,5 Jahren Verletzungspech zurück in den Wettkampf und übersprang 4,10m. Direkt dahinter sicherte sich Peer mit Einstellung seiner Bestleistung von 4m die Silbermedaille. Auch der LG-Nachwuchs zeigte herausragende Leistungen. So konnte Emma Singh (W12) das knappe Duell gegen ihre Trainingskameradin Lale Mesch für sich gewinnen. Beide übersprangen 2,60m, wobei Emma diese Höhe im ersten Versuch übersprang und Lale im zweiten. Für Lale war dies eine neue persönliche Bestleistung. In demselben Wettkampf sprangen Leila Nurullina und Marie Niemann beide über 2m und teilten sich den fünften Platz. Max Weber freute sich längerer Krankheitspause über 2,20m und die Goldmedaille in der Altersklasse M13. Auch zwei LG-Mehrkämpfer nutzen dies als Training. Manuel David sprang über 3,30m und wurde in der Männerklasse 5. Thorsten Schillmann sprang 2,70m und wurde in der MJU18 Vizemeister.

Wir bedanken und bei allen fleißigen Helfer*innen, Kampfrichter*innen und Zuschauer*innen, die diesen Tag zu einem ganz besonderen gemacht hat. Ein weiteres Dankeschön gilt auch der Lippischen Landesbrandversicherung AG, die die Medaillen gesponsert haben und uns gut mit Stühlen und Bänken ausgestattet haben.

Lippische Leichtathleten ganz stark in Ostwestfalen

Einen Tag nach den Meisterschaften für die U16/U14 ging es auch für die älteren Athleten um ostwestfälische Meistertitel. und auch hier erwies sich der Kreis Lippe im hervorragend präparierten Mindener Weserstadion als einer der leistungsstärksten Kreise, denn mit 12 Titeln bei der LG Lippe-Süd, 4 Titeln bei der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen und 1 Titel bei der LG Lemgo standen insgesamt 17 erste Plätze zu Buche. Eine ganze Reihe von Leistungsträgern scheint dabei schon in erstaunlicher Frühform zu sein: Die Mittelstrecken wurden von der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen dominiert: Bei den Männern lief Sergey Suchov aus Kasachstan die 1500m in herausragenden 4:08,24min, die 800m wurden von Kevin Ostermann in 2:01,35min gewonnen, und in der U20 schrammte Emilian Schlieker mit 2:00,84min nur ganz knapp an der magischen 2-Minuten-Marke vorbei. Silvia Wagenbach vervollständigte mit ihrem Sieg in 2:31,77min über 800m U18 das Bild. Und bemerkenswert auch die 77,06s von Dr. Rudi Hüls über 400m in der Klasse M75! Für viele erstaunlich waren die Siege in den meisten Sprintklassen durch die LG Lippe-Süd. In der weiblichen U18 knüpft Josefine Harms dabei mit 12,87s über 100m wieder an frühere Zeiten an und überzeugte mit der 4x100m-Staffel der Stg. Ubbedissen/Lippe-Süd in 50,30s. In U20 war Till Morawietz in 11,39s über 100m nicht zu halten, ebenso wenig wie Ole Herlemann in U18 mit 11,68s, der außerdem die 110mHürden in 15,27s klar für sich entscheiden konnte. Die LG Lemgo stellte mit Antonia Götzel über 200m bei den Frauen in 27,25s eine weitere Siegerin. Auch bei den Würfen zeigte sich eine Vormachtstellung der LG Lippe-Süd. Bei den Frauen gab es für Marie-Theres Bornemeier und Sandra Albrecht mit 14,64m und 11,12m im Kugelstoß und 41,01m und 38,15m im Diskuswurf sogar Doppelsiege. Bei den Männern gelang Gerrit-Justin Gröne beim Speerwurf mit 47,53m ein unerwarteter Sieg nach langer Abwesenheit. Hinzu kommen etliche zweite und dritte Plätze von Joel Hinze und Thorsten Schillmann bei Kugel und Diskus. Ein ganz starkes Bild lieferten die Lipper auch mit Titeln im Weitsprung ab: Till Morawietz sprang 6,62m in U20 Tagesbestweite, Manuel David gewann mit 6,20m die Männerklasse, und in U18 verbesserte sich Josefine Harms auf sehr gute 5,21m. Zweite Plätze gab es im Weitsprung für Ole Herlemann (alle LG Lippe-Süd) mit 6,19m und für Maya Schirpke (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) in U20 mit 4,73m. „Eine stolze Bilanz“, meinten dann auch Klaus Brand und Axel Offel für ihre Athleten aus den Kreisen Detmold und Lemgo, die für weitere Ergebnisse auf www.flvw/Termindatenbank verwiesen.